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„Tönnis rockt“

Live ist immer noch am besten

Tönnishäuschen.

Ahlens kleinster Ortsteil verwandelt sich am Samstagabend in ein Festival-Gelände. Die Veranstalter von „Tönnis rockt“ freuen sich auf viele Musikfans. Und sie wagen ein Experiment.

Von und

„The Menace of Tyranny“ hat Bock auf folk-rockige Liveauftritte. Und Kristin Shey (l.) verbindet Soul, Blues und Jazz mit ganz viel Spielfreude. Foto: Menace of Tyranny

„Tönnis rockt“ wieder am Samstag (6. August). Um 17 Uhr öffnet das Open-Air-Festival auf dem Gelände an der Alten Schule.

In diesem Jahr wird vieles anders und neu, sagen die Organisatoren. Sie wagen das Experiment mit Eintritt auf Vertrauensbasis. Das bedeutet, die Gäste sind aufgerufen sich gegen fünf Euro ein Festivalbändchen an der Wertmarkenbude abzuholen. Das Bändchen gilt von nun an als Ticket und wird in jedem Jahr neu gestaltet. Eine Eingangskontrolle wird es nicht geben. Menschen mit Behinderungen sowie Jugendliche bis 16 Jahren haben weiterhin freien Eintritt.

Getränke in Flaschen

Auch bei der Verpflegung gibt es neue Leckereien. Aus hygienischen Gründen werden alle Getränke (bis auf Wein) in Flaschen ausgegeben. Getränke werden gegen Wertmarken und Essen gegen Bares ausgegeben.

Aber das Wichtigste ist und bleibt die Musik. Mit dabei sind diesmal „The Menace of Tyranny“. Sie sehen sich selbst als junge, ambitionierte Band mit tiefgründigen Texten, folkig-rockigem Untergrund und viel Bock auf Gigs. Sie arbeiten zusammen an einem düster melancholischen, aber auch aggressiv leidenschaftlichen Sound, der nachhaltig im Ohr bleibt.

Kristin Shey bringt eine Verbindung von Soul und Jazz auf die Bühne. Foto: Shey

Zum Sundowner präsentiert sich Kristin Shey. Es ist das Verwegene und doch Zarte, das Rhythmusgefühl und ihr Sinn für Melodien und Dynamik, was sie so besonders und einzigartig macht. So verbindet sie Soul, Blues und Jazz mit einer Menge Spielfreude und einer Art, die immer und einzig nach ihr klingt.

„Mad Scars“ ist eine Three-Piece-Rockabilly-Band, die sich der Musik der 50er bis 90er Jahre verschrieben hat. Ob Eddie Cochrane, Gene Vincent oder „Die Ärzte“, alles wird von ihnen durch den „Mad-Scars“-Fleischwolf gedreht. Es ist herrlich anzusehen, wie Heiko im Stehen die Drums verprügelt, Thomas auf seinen Kontrabass klettert und Barney die Klampfe hinterm Kopf spielt.

Legendäre „Hills Blues on the Rocks“

Zum Abschluss wollen „Hills Blues on the Rocks“ ihr Publikum umhauen. Wolfgang Hillmann (Vocals, Gitarre), Dieter Kozak (Piano, Orgel), Ulli Happe (Bass) und Detlev Schütte (Drums) lassen die Zuhörerinnen und Zuhörer den echten, den wahren Blues spüren. Das wird legendär, versprechen die Veranstalter in der Ankündigung.

Unterstützt wird das Team von der Tontechnik Kollmitz mit professioneller Bühnen- und Soundanlage, die ordentlich Druck machen wird.

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