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Freundeskreis „Bridge of Hope“ vor der Gründung

Logo und Flyer gibt‘s schon

Ahlen

Unterstützung für sozial schwache Menschen im indischen Madepalli und der Umgebung bietet die Stiftung „Bridge of Hope“ des Pfarrers Joseph Thota. Der gleichnamige Freundeskreis will dabei helfen.

Von Ralf Steinhorst

Zum Priesterweihe-Jahrestag überreichte Christian Tripp im Namen des Freundeskreises ein Präsent an den Pfarrer Foto: Ralf Steinhorst

Die Gründung des Freundeskreises „Bridge of Hope“ nimmt Konturen an. Die Gruppe traf sich jetzt im Barthelhof, um den Stand der Vorbereitung zu besprechen.

Der Freundeskreis will sich zur Aufgabe machen, die Stiftung „Bridge of Hope“ des Pfarrers Joseph Thota zu unterstützen, der mit seiner Organisation in seiner indischen Heimat im Ort Madepalli und Umgebung sozial schwache Menschen auf vielfältige Weise unterstützt. Da Joseph Thota am Tag des Treffens sein 19-jähriges Priesterweihejubiläum feierte, überreichte ihm Christian Tripp im Namen der Gruppe ein Geschenk. Der Pfarrer ist seit zehn Jahren in St. Bartholomäus tätig und wird im kommenden Jahr nach Indien zurückkehren.

Viele dankbare Menschen

Joseph Thota gab zum Einstieg einen kurzen Bericht über die Situation in seinem Heimatort Madepalli, den er noch im November besucht hatte. Auch dort hat das Coronavirus großes Leid angerichtet, viele Kinder haben ihre Mütter oder Väter durch das Virus verloren und sind zu Halb- oder gar Vollwaisen geworden.

Besonders die Geschichte eines jungen Elternpaares bestürzte, Vater und Mutter starben innerhalb einer Woche und hinterließen eine sechs Monate alte Tochter, die nun bei ihrer Großmutter wohnt und von der Stiftung „Bridge of Hope“ unterstützt wird. „Viele Menschen sind dankbar, dass wir ihnen helfen“, berichtete Pfarrer Joseph Thota, der auch feststellte, dass der Bekanntheitsgrad seiner Stiftung deshalb dort zusehends steige. Die Stiftung versucht neben ihrer eigentlichen Tätigkeit, die Menschen dazu zu bewegen, die staatlichen Impfaktionen wahrzunehmen, denn auch in Indien kursieren viele Falschmeldungen über das Impfen.

Für die Waisenkinder will der Pfarrer in Ahlen verstärkt nach Paten suchen, die die Kinder finanziell unterstützen.

Verstärktes Spendenaufkommen

Das Coronajahr 2021 habe mit 76 500 Euro zu einem verstärktem Spendenaufkommen für die Stiftung geführt. 90 Prozent der Summe kamen im Bereich der Pfarrei St. Bartholomäus zusammen. Der Freundeskreis wird als Gruppe innerhalb der Gemeinde fungieren, wobei die Pfarrei die Finanzverwaltung und Ausstellung von Spendenbescheinigungen übernimmt.

Zwei Arbeitsgruppen haben bereits ein Logo und einen Flyer entworfen, die noch in die Feinabstimmung gehen. Zudem wurde ein vorläufiges Organigramm entwickelt, um die Felder der einzelnen Arbeitsgruppen besser umreißen zu können. Einig waren sich alle Mitglieder, den Freundeskreis auf eine breitere personelle Basis stellen zu wollen.

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