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Ahlener Bündnis für den Frieden in Europa

Mahnwache auf dem Marienplatz

Ahlen

Ein breites Bündnis ruft in Ahlen kurzfristig zu einer Mahnwache für den Frieden in Europa und das ukrainische Volk auf.

-hat-

Mit diesem emotionalen Bild wird auch in sozialen Medien zur Teilnahme an der Mahnwache am Samstag vor der Marienkirche aufgerufen.

Erschüttert zeigen sich auch in Ahlen viele Menschen über den russischen Angriff auf die Ukraine. Am Samstag (26. Februar) wird um 11 Uhr auf dem Marienplatz eine Mahnwache für den Frieden in Europa und das ukrainische Volk stattfinden. Ein breites Bündnis aus politischen Parteien und Gruppierungen sowie der Stadtgesellschaft, der Kirchen und Religionsgemeinschaften unterstützt den Protest gegen die völkerrechtswidrige Invasion der russischen Regierung und des Militärs.

Marian Kessing (Journalistin)

Die Initiative für diese Kundgebung ging von Maria Kessing und Frederik Werning aus. Die Journalistin sah sich dazu durch eine kritische Betrachtung der Friedensbewegung in den Medien veranlasst, die zwar gern voran marschiert, wenn es gegen die USA geht, aber zu den Verbrechen anderer Großmächte in auffälliges Schweigen verfällt. „Wir dürfen zu den Vorgängen in der Ukraine nicht schweigen“, stellt Kessing klar. Deshalb habe sie die Vertreter der Kirchen angesprochen, die mit Markus Möhl und Dr. Ludger Kaulig vertreten sein werden; beide Pfarrer werden zu den Teilnehmern sprechen.

Dem SPD-Ratsherrn Werning oblag es, die politischen Parteien und Wählergruppen für die Teilnahme zu gewinnen. Auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger sagte zu. Zu der Mahnwache sollen alle Bürgerinnen und Bürger eine Kerze mitringen.

Aufnahme von Flüchtlingen vorbereiten

Petra Pähler-Paul möchte auch optisch Solidarität zeigen. Die Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Rat hat die Stadt gebeten, vor dem Rathaus die ukrainische Flagge zu hissen. Darüber hinaus könne auch der Marktplatz in den blau-gelben Landesfarben beleuchtet werden. Am Mittwochabend war bereits das Brandenburger Tor in Berlin entsprechend angestrahlt worden.

Pähler-Paul hält es auch für notwendig, die russischsprachigen Menschen in Ahlen anzusprechen und sie in die Solidaritätsaktionen einzubeziehen. Der lange Arm der russischen Propaganda reiche bekanntlich auch bis Deutschland, argumentiert Pähler-Paul. Im Übrigen müsse sich die Stadt auch darauf vorbereiten, Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen.

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