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Mammut als ständiger Begleiter

Ahlen

Ein mehrfarbiges Mammut soll die Ahlener 2024 durch das 800-jährige Jubiläum ihrer Stadt begleiten. Der Schul- und Kulturausschuss entschied sich in seiner Sitzung am Dienstag im Juk-Haus für das stilisierte Rüsseltier in abgestuften Grün- und Rottönen.

Von Dierk Hartleb

Auf den Entwurf mit dem Mammut, den Torben Hylsky hier hochhält, entfielen bei der Abstimmung im Schul- und Kulturausschuss die meisten Stimmen, nämlich 33. Foto: Dierk Hartleb

Vor der Abstimmung, die den gewählten Vertretern des Schul- und Kulturausschusses vorbehalten war, hatte Christoph Wessels als zuständiger Fachbereichsleiter auch den Mitgliedern der ebenfalls tagenden Ausschüsse für Soziales und Jugendhilfe sowie des Inte­grationsrats das Konzept für das Jubiläumsjahr vorgestellt. Anders als beim 750-jährigen Stadtjubiläum 1974 werde es kein zentrales Fest oder einen Umzug geben. „In der zurückliegenden Zeit sind die Jahre ohnehin schon sehr veranstaltungslastig geworden“, begründete Wessels diesen Verzicht. Und: „Es soll ein Fest von Ahlenern für Ahlener sein.“ Man plane keinen touristischen Höhepunkt. Stattdessen seien alle Ahlener aufgefordert, sich mit Ideen und Vorschlägen in das Jubiläumsjahr einzubringen.

Fachbereichsleiter Christoph Wessels

Denkbar sei auch, bereits geplante Festivitäten oder wiederkehrende Feste jubiläumsmäßig aufzupeppen. Weil auch die Nachbarstadt im selben Jahr ihr 800-jähriges Bestehen feiert – wie die Kreisstadt Warendorf beruft sich Beckum auf dieselbe schriftliche Quelle – will man bei der Programmgestaltung gewisse Rücksichten nehmen und nicht gerade Stadtfest feiern, wenn auf Beckumer Seite der Hansetag stattfindet.

„Wir werden nicht jeden Tag vor Begeisterung durch die Straßen hüpfen“, holte ein völlig euphorischer Kulturfachbereichsleiter die Politiker wieder ein wenig auf den Boden zurück. Auch Kulturdezernentin Stephanie Kosbab war sicher: „Es wird ein tolles Jubiläumsjahr werden.“

Spannung vor Bekanntgabe der Abstimmung

Wessels und Kosbab machten es anschließend bei der Abstimmung über das Jubiläumslogo spannend. Jedes stimmberechtigte Mitglied bekam eine Vorlage mit den drei von einer Fachjury aus mehr als hundert Vorschlägen vorausgewählten Entwürfen und Erklärungen dazu in die Hand gedrückt, um seine Wahl zu treffen. Die Namen der Schöpfer blieben während der ganzen Zeit anonym und wurden auch nicht bekanntgegeben, nachdem Ulla Woltering und Hannah Kluck das Ergebnis der geheimen Abstimmung bekanntgegeben hatten. Das Mammut war der klare Sieger mit 33 Stimmen.

Die ursprünglich für Mittwochmorgen geplante Präsentation des Siegerentwurfs wurde allerdings wegen einiger noch abzuklärender rechtlicher Details kurzfristig verschoben.

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