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St.-Antonius-Schützen wählten

Martin Steltig an der Spitze der Bruderschaft

Tönnishäuschen

Die St.-Antonius-Schützenbruderschaft hat einen neuen Vorsitzenden: Martin Steltig wurde am Freitagabend einstimmig als Nachfolger von Heinrich Wördemann gewählt.

Von Christian Wolff

Mit einem leuchtenden Präsent und Blumen für Ehefrau Margret wurde der bisherige Vorsitzende Heinrich Wördemann (4.v.r.) aus dem Amt verabschiedet. Dem neuen Vorsitzenden Martin Steltig (4.v.l.) gratulierten Melanie Kocker, Hubertus Bühlmeyer, Maik Homann, Königin Marina Mejauschek und König Marvin Brüggemann sowie Oberst Reinhard Hennenberg (v.l.). Foto: Christian Wolff

Die nächste Generation übernimmt das Ruder in der St.-Antonius-Schützenbruderschaft. Lange hatte Heinrich Wördemann angekündigt, das Amt des Vorsitzenden in jüngere Hände geben zu wollen. Am Freitagabend war es endlich soweit: Martin Steltig erhielt das einstimmige Votum der Mitglieder.

„Ich bedanke mich für 15 Jahre Unterstützung und wünsche meinem Nachfolger den gleichen Respekt und Rückhalt des Vorstands, wie ich es erlebt habe“, sagte Wördemann zum Abschied. Mit einer hölzernen Kerzenstele inklusive Vereinslogo sowie Blumen für Ehefrau Margret wurde Heinrich Wördemann von seinen Vorstandskollegen geehrt und erhielt dabei tosenden Beifall der zahlreichen Schützen im Gemeinschaftsraum der Alten Schule.

Annette Brüggemann übernimmt Vizeposten

Die gute Stimmung war dem neuen Vorsitzenden Martin Steltig sicher, denn der Verein übernahm dank der gut gefüllten Kasse den gesamten Getränkeverzehr der Generalversammlung.

Auch der Stellvertreterposten war im Laufe des Abends neu zu besetzen. Als Nachfolgerin von Hubertus Bühlmeyer schlug der Vorstand Annette Brüggemann vor, die in Abwesenheit gewählt wurde. Als Kassiererin war Melanie Kocker bereits kommissarisch im Amt. Jetzt wurde sie durch die Versammlung auch ganz offiziell bestätigt. Alfons Beier und Mario Bücker scheiden als Beisitzer aus. Markus Heimann und Thomas Steltig bleiben zwei weitere Jahre als Beisitzer im Amt. Neu gewählt wurde Norbert Middrup. Neuer Kassenprüfer wurde Dominik Bergedieck.

Mit Bernhard Schnückel, Martha Kogge, Hubert Heuckmann, Werner Winkelmann und Josef Kaldewey verlor der Verein in den vergangenen zwei Jahren einige treue Weggefährten. Und mitten im Amt verstarb außerdem Kassierer Raymund Grewe nach kurzer, schwerer Krankheit. „Er hat unseren Verein mit vielen guten Ideen nach vorne gebracht“, sagte Heinrich Wördemann. An alle Verstorbenen wurde bei einer Gedenkminute erinnert.

Die Protokollverlesung durch Schriftführer Maik Homann fiel aufgrund der pandemiebedingt schmalen Aktivitäten fiel entsprechend kurz aus. Dass dennoch ein Kinderwettbewerb, die obligatorische Mantaplattenausgabe und eine Geschenkausgabe organisiert wurden, fand durchweg Lob unter den Schützen.

Fünf Neuaufnahmen: Jetzt 417 Mitglieder

Nach fünf Neuaufnahmen zählt die Bruderschaft nun 417 Mitglieder, darunter 47 Ehrenmitglieder. Die nächsten Termine, die anvisiert werden: Am 25. September findet das Pokalschießen der Arbeitsgemeinschaft Ahlener Schützenvereine statt und im Winter soll es wieder ein Grünkohlessen der St.-Antonius-Schützen geben. Und wer beim Saubermachen des Festplatzes an der Alten Schule mithelfen möchte, ist am ersten Samstag im November willkommen.

Egon Lohoff, zweiter Vorsitzender der Schützen-AG und Vorgänger Heinrich Wördemanns als Chef der Tönnishäuschener Schützen, kündigte an, dass es 2023 wieder einen großen Schützenball für alle beteiligten Vereine geben soll. „Die meisten wissen noch nicht, was sie für ihre kommenden Feste alles umsetzen müssen“, hielt er fest. Das gelte auch für Fronleichnam 2022, wenn St. Antonius nach zweijähriger Pause wieder einen Regenten als Nachfolger von Marvin Brüggemann ermitteln will.

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