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Schullandheim Winterberg e.V. startet Spendenaktion

Masken sollen Vereinskasse aufbessern

Ahlen

Auch das Ahlener Schullandheim in Winterberg musste wegen der Corona-Krise am 17. März schließen. Um die finanziellen Einbußen abzumildern, bietet der Trägerverein jetzt gegen eine Spende selbst genähte Mundschutzmasken an.

wn

Silke Schneider und Uwe Schnafel vom Förderverein nähen zur Unterstützung des Schullandheims Winterberg Nase-Mund-Masken und bieten sie für eine Spende an. Foto: Privat

Silke Schneider, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, und Vereinsmitglied Uwe Schnafel haben die momentane Situation zum Anlass genommen, mit einer Spendenaktion diese Masken anzubieten, um etwas Geld in die Kasse des Vereins zu spielen. Der Verein habe die Mitarbeiter leider in die Kurzarbeit schicken müssen, heißt es in einer Pressemitteilung. Andere Kosten für regelmäßige Wartungen, Versicherungen und weitere Nebenkosten fielen dennoch weiterhin an und müssten beglichen werden.

Für die Masken wurden Stoffreste aus Baumwolle, Herrenhemden und Bettlaken zusammengesucht, und es wurde an einem Schnitt gefeilt. Entstanden sind zwei Größen, eine für Erwachsene und eine kleinere für Kinder.

Silke Schneider

Hobbynäherin Silke Schneider hat zunächst für die Familie genäht und einige Exemplare zu Ostern und zum Geburtstag verschenkt. Daraufhin bot sich ihr Nachbar Uwe Schnafel an, ihr dabei zu helfen. Seine Großmutter sei schließlich Schneiderin gewesen, daher läge ihm das Nähen doch wohl im Blut. In den vergangenen Tagen entstanden somit weit über 100 Masken in verschiedenen Farbvariationen. „Und das wird noch nicht das Ende sein“, sagt Uwe Schnafel, und Silke Schneider ergänzt: „Je nach Bedarf werden wir weiter produzieren.“

Die Masken sollen gegen die Tröpfchenübertragung des Coronavirus schützen, zum Beispiel bei Besuchen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. Für medizinische Zwecke sei diese Maske nicht geeignet, heißt es weiter.

Wer den Trägerverein unterstützen möchte, kann die Masken zunächst vom heutigen Samstag bis kommenden Dienstag jeweils von 10 bis 14 Uhr bei Silke Schneider, Am Posthorn 11, gegen eine Spende von fünf Euro pro Stück abholen. Interessenten können sich vorab auch telefonisch bei ihr unter 01 51/21 57 27 51 melden. Gummibänder und weitere Geldspenden nimmt Silke Schneider auch gerne an. Die Übergabe erfolgt unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände.

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