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Fotoausstellung von Jugendlichen

„Meine Stadt und ich“ zieht weiter

Ahlen

Zugewanderte Jugendliche haben sich fotografiert und ihre Geschichten erzählt. Das Ergebnis zeigt die Ausstellung „Meine Stadt und ich“, die vom Juk-Haus in die Volkshochschule wandert.

Von und

Diese von Innosozial erstellte Collage für den Flyer zeigt Bilder aus dem Workshop, in dem die Jugendlichen den Umgang mit der Kamera lernten und sich mit Porträt-Fotografie auseinandersetzten. Foto: Innosozial

Nach der dreiwöchigen Ausstellung der Fotos unter dem Motto „Meine Stadt und ich“ im Juk-Haus können die Bilder ab kommende Woche in der Volkshochschule im Alten Rathaus besichtigt werden. Die Ausstellung ist vom 19. Oktober bis zum 9. November immer zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet.

Im Rahmen des Innosozial-Projekts „Stärkung von Identität und Identifikation“ unter der Anleitung des Künstlers Ruben Timman („Museum der Menschheit“) und der Fotografin und Videoproduzentin Eda Yesilyaprak haben zugewanderte Jugendliche im Juli an einem fünftägigen Foto-Workshop teilgenommen (unsere Zeitung berichtete). Die Jugendlichen lernten dabei dank der Unterstützung den Umgang mit der Kamera, die Technik, das Bearbeiten von Bildern sowie die Darstellung von Selbstporträts.

In dem Workshop entstanden Bilder, die mit eigenen Geschichten aus dem Herkunftsland unterlegt sind und die Identifikation mit Ahlen widerspiegeln.

Würde, Schönheit und Respekt

Die ausgestellten Porträts zeigen, ähnlich wie die Werke von Ruben Timman in der Freilichtausstellung „Museums der Menschheit“, Würde, Schönheit und Respekt. Das Ziel ist es, die Vielfalt in Ahlen darzustellen und eine Brücke zwischen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu bauen.

„Auch in den eigenen Werken der Jugendlichen begleitet uns dieser Gedanke. Wir haben den jungen Menschen mit unserem Projekt eine Möglichkeit gegeben, ihre Geschichte zu erzählen und die Identifikation mit Ahlen zu zeigen – auch wenn ihre Wurzeln woanders liegen“, berichtet Agnieszka Bednorz, Leiterin des Fachdienstes Integration bei Innosozial.

20 ausgesuchte Porträts werden für drei Wochen in der VHS ausgestellt und als Wanderausstellung an einem weiteren Ort gezeigt. Interessierte sind eingeladen, die Fotoausstellung zu besuchen.

Weitere Infos dazu gibt es auf der Webseite innosozial.de sowie in den sozialen Netzwerken. Die Freiluftausstellung „Museum der Menschheit ist noch bis zum 23. Oktober zu sehen.

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