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Schwierigkeiten im Sprachunterricht

Mimik bleibt hinter der Maske

Ahlen

Mit Maske ist Sprachunterricht schwierig, wenn wichtige Mimik dahinter versteckt bleibt. Auch an der Ahlener Albert-Schweitzer-Grundschule läuft die Diskussion, wie es nach den Herbstferien bestenfalls weitergehen sollte. Mit oder ohne – beide Positionen liefern Argumente.

Von Ulrich Gösmann

Sprache lernen, wenn Mimik hinter der Maske verborgen bleibt? Diszipliniert geht es auch an der Albert-Schweitzer-Schule durch die letzten Stunden vor den Herbstferien. Und danach? Foto: Ulrich Gösmann

Fast unmöglich, Erstklässlern den Unterschied zwischen einem „mmm“ und „nnn“ über akzentuierte Mundbewegung zu zeigen, wenn die Maske Mimik verdeckt. „Um Sprache zu lernen, muss ich vom Gesicht ablesen können“, sagt Kirsten Krimphove. Für die Leiterin der Albert-Schweitzer-Grundschule ein starkes Argument, das ab dem 2. November für Unterricht ohne Maske spreche. Noch wichtiger aber sei für alle: Präsenzunterricht! „Egal, ob mit oder ohne.“ Und: Bloß nicht wieder zurück in die Distanz. Das sei das Allerschlimmste gewesen.

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