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24 junge Ahlener Sportlerinnen und Sportler in Berlin

Minimarathon zum Brandenburger Tor

Ahlen

Die dreitägige Berlinfahrt zum Minimarathon war für die Ahlener Schülergruppe nicht nur ein sportliches Ereignis. Sie wurde sogar im Schöneberger Rathaus empfangen.

Die Schülerinnen und Schüler aus Ahlen erlebten in Berlin unter anderem den Empfang durch den Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann im historischen Schöneberger Rathaus. Foto: BA Schöneberg-Tempelhof

Mit überwältigenden Eindrücken sind 24 junge Ahlener Sportlerinnen und Sportler aus Berlin zurückgekehrt. Sie nahmen teil am Minimarathon in der Bundeshauptstadt, für den sie sich beim gleichnamigen Sportevent für Schülerinnen und Schüler in Ahlen qualifiziert hatten. Die Laufstrecke führte über 4,2195 Kilometer vom Potsdamer Platz aus über die Original-Marathonstrecke und endete hinter dem Brandenburger Tor auf der Straße des 17. Juni. Zum Zeitpunkt des Rennens konnte noch niemand ahnen, dass am folgenden Tag genau hier ein neuer Marathon-Weltrekord aufgestellt werden sollte.

Starke Rennen

Schnellster Ahlener war mit 15:38 Minuten Elias-Ayuk Gajewski. Bei den Ahlener Schülerinnen zeigte Emma Schulte die beste Leistung in 17:55 Minuten. Beide konnten sich dadurch im Gesamtfeld gegen die über 1500 Startenden aus Berlin behaupten. Auch die anderen Teammitglieder liefen starke Rennen und zeigten sich von der Stimmung beflügelt. Die beim Qualifikationsrennen in Ahlen gelaufenen Zeiten sind meist deutlich unterboten worden. Damit auf der Strecke niemand verloren geht, wurden im Vorfeld des Rennens alle Läuferinnen und Läufer sowie das Betreuerteam um Ralph Küpper mit grünen Teamshirts ausgestattet. Somit konnten auch die nachgereisten Eltern ihre Kinder kaum beim Anfeuern verfehlen. Nach dem Zieleinlauf ging es zur Erholung und internen Siegerehrung wieder zurück ins Quartier. Am letzten Tag standen freie Zeit und der Besuch des großen Berlin-Marathons auf dem Plan. Die Ahlener Gruppe erlebte hautnah den Weltrekordlauf von Eliud Kipchoge (2:01:09 Stunden), der bei seinem Lauf ins Ziel begeistert angefeuert worden war.

Leuchtend grüne Shirts sorgten dafür, dass niemand auf der Strecke verloren ging. Foto: privat

Was lag näher, als den Aufenthalt in Berlin auch dazu zu nutzen, am Vortag des Minimarathons das Rathaus des Berliner Partnerbezirks Schöneberg-Tempelhof zu besuchen und den Bezirksbürgermeister zu treffen? Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann, selbst ein passionierter Läufer, freute sich, die Jugendlichen im John-F.-Kennedy-Saal des Rathauses Schöneberg zu empfangen, zu bewirten und ihnen für ihren Lauf viel Erfolg und Glück zu wünschen. „Ich bin überzeugt davon, dass sich unsere Städtepartnerschaft in Zukunft sehr gut entwickeln wird. Nach meinem Besuch des Stadtfestes in Ahlen im Juni habe ich gesehen, wie viel unseren Bezirk mit dieser Partnerstadt verbindet“, sagte Jörn Oltmann bei der Begrüßung.

Zufriedenheit auch bei Marcel Fels vom Team Sport der Stadtverwaltung, der sich froh zeigte, dass die Fahrt nach längerer Pause wieder stattfinden konnte. „Das setzt eine lange Tradition im Ahlener Schulsport fort, die aber auch nur dank Sponsoren und Betreuern vor Ort möglich ist.“ Die dreitägige Fahrt war durch eine Förderung der Sparkasse Münsterland Ost für alle Teilnehmenden kostenfrei.

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