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Dr. Alfred Kruse zu Gast bei der FDP

Mit Mut die Energiewende angehen

Ahlen

Wie kann der „Ahlener Weg“ zur Klimaneutralität 2030 gelingen? Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Alfred Kruse gab auf Einladung der FDP Ahlen dazu Anregungen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Alfred Kruse (2.v.l.) sprach mit (v.l.) Lars Jehne, Norbert Fleischer und Eric Fellmann unter anderem über den „Ahlener Weg“ zur Klimaneutralität. Foto: FDP Ahlen

Die Einladung der FDP Ahlen zur letzten Fraktionssitzung vor der Sommerpause hat der Geschäftsführer der Stadtwerke Ahlen Dr. Alfred Kruse gerne angenommen. Mit den Worten „Ich bin Stadtwerker“ hatte er sich den Liberalen vorgestellt, um dann gleich zu betonen: „Und zwar parteiübergreifend!“

Nach einer kurzen Einführung in seinen Werdegang bezog Alfred Kruse ausführlich Stellung zum Anlass der Einladung – dem „Ahlener Weg zur Klimawende“. Über die Sicht der Stadtwerke auf die Energiewende wollten sich FDP-Fraktion und Vorstand umfassend aus erster Hand informieren. „Wir wollen Infrastrukturdienstleister vor Ort im Sinne der Energiewende sein“, fand Alfred Kruse dann auch klare Worte.

Im Anschluss eröffnete der Fraktionsvorsitzende Eric Fellmann die Fragerunde: „Wie kann der Ahlener Weg zur Energiewende aussehen?“ Hier stellte Alfred Kruse sofort klar: „Der Souverän liegt beim Rat der Stadt Ahlen, aber die Stadtwerke machen ihre Hausaufgaben.“

Herausforderung Stromnetz

Hier seien insbesondere die Stromnetze und nicht die Gasnetze herausfordernd, ebenso die Leistungsanforderungen für E-Ladestationen zu Hause und bei der Arbeit. „Wir müssen die Netzte fit machen für die zukünftigen Anforderungen, die Gasnetze können ohne großen Aufwand auf grün umgestellt werden“, so Kruse, der auch Mut machte: „Wo waren wir vor 20 Jahren? Wo sind wir in 20 Jahren? Lasst uns, uns etwas zutrauen.“ Der technische Fortschritt in Sachen Photovoltaik, Batteriespeicher und Wasserstoff sei weiter in vollem Gange. In diesem Sinne ergänzte Ratsherr Norbert Fleischer: „Wir brauchen digitale Stromzähler, sinnvolles Energie-Management und einiges mehr.“

Bäder in der Pandemie

Aber auch andere Themen, die die Bürgerinnen und Bürger in Ahlen aktuell bewegen, wurden angesprochen: die Einlassbeschränkungen im Freibad, das Ausweichen auf Gefahrenstellen wie die Lippe, Einführung eines elektronischen Ticketsystems, der fehlende Schwimmunterricht. Hier verwies Alfred Kruse auf die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen, stellte aber Anpassungen und Verbesserungen in der Fortschreibung der Pandemielage in Aussicht. „Mit 27 000 Besuchern war das Freibad 2020 schon der Ort in Ahlen für Spaß und Erholung auch in Pandemiezeiten.“

FDP-Ortsvorsitzender Lars Jehne abschließend: „Die FDP Ahlen steht voll hinter den ambitionierten Zielen zur Energiewende und wird alle sinnvollen Maßnahmen weiter unterstützen.“

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