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Fotoausstellung im „Café Paris“ eröffnet

Mit Piafs Chansons in Glücksgefühlen geschwelgt

Ahlen

Die kulturelle Verbindung zwischen Hamm und Ahlen funktioniert. Das bewies die Vernissage der „Bonjour Périgord“ im Café Paris.

-hat-

Mezzosopranistin Annika van Dyk und Larissa Neufeld am Klavier entführten die Gäste der Ausstellungseröffnung von Werner Reumke auch musikalisch nach Frankreich. Foto: Dierk Hartleb

Werner Reumke war von dem Andrang am Freitagnachmittag im „Café Paris“ schlicht überwältigt. „Die kulturelle Verbindung zwischen Hamm und Ahlen funktioniert wunderbar“, stellte der Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Martin-Luther-Viertels zur Eröffnung seiner Ausstellung „Bonjour Périgord“ fest.

Neugierig geworden durch die Kriminalromane des Schotten Martin Walker um den „Dorfpolizisten“ Bruno hatte Werner Reumke mit seiner Frau Christiane 2017 diese im Südwesten gelegene Kulturlandschaft Frankreichs besucht, um auf den Spuren des Autors den Liebreiz der mittelalterlichen Dörfer und Städte und die Geheimnisse der für seine gute Küche bekannten Gegend zu entdecken. Das Ergebnis waren mehrere tausend Totos, von denen der Fotograf nun in Ahlen eine Auswahl von rund 30 zeigt.

Publikum begeistert

Doch den Takt gaben Mezzosopranistin Annika van Dyk und Larissa Neufeld am Klavier vor, die sich zwischen den Redebeiträgen mit Chansons absolutes Gehör verschafften, die vom Publikum – zeitweise drängten sich rund 60 Gäste in dem kleinen Schankraum – begeistert aufgenommen wurden. Das Duo aus Ahlen und Hamm stimmte die Besucher mit dem von Edith Piaf selbst geschriebenen „La vie en rose“ ein und ließ später noch das Berühmte „Non, je ne regrette rien“ folgen.

Werner Reumke und Serhat Ulusoy Foto: Dierk Hartleb

Für die Stadt Ahlen freute sich der stellvertretende Bürgermeister Serhat Uluosy über diese Art der Belebung der Marktgastronomie und wünschte sich noch mehr solcher Initiativen. Der fotografische Blick Reumkes lenke den Blick auf eine Region Frankreichs, die vielen noch nicht so bekannt sei, so Ulusoy.

Diesen Ball nahm Dierk Hartleb in seiner kurzen Einführung auf und richtete den Fokus auf Reumkes Fotografien, die neben Kirchen, Gassen und alten Gemäuern auch die üppige Vegetation und sein Lieblingsmotiv Markthallen zeigen. Wegen des großen Zuspruchs kündigte Hartleb eine weitere Veranstaltung mit dem Fotografen im Laufe der sechswöchigen Ausstellungsdauer an.

Als musikalisches Sahnehäubchen gab es zum Schluss noch eine Arie aus Bizets-Oper „Carmen“, die das Publikum endgültig völlig aus dem Häuschen geraten ließ.

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