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Bürgerantrag im Ausschuss

Moltkestraße unterordnen

Ahlen

Die Moltkestraße schafft es jetzt auch über einen Bürgerantrag in die Politik. Tagsüber rolle zu viel Verkehr, nachts würden regelrechte Rennen gefahren, monieren Anwohner – und fordern eine Unterordnung im Straßenvorrangnetz.

Die Moltkestraße wird zum politischen Thema. Foto: Gösmann

Die Moltkestraße ist auch Thema in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Ordnung, öffentliche Einrichtungen, Digitalisierung und Anregungen. Dem Gremium, das am Dienstag (15. November) ab 17 Uhr im Ratsaal des Rathauses tagt, liegt eine Anregung zur Verkehrsänderung aus der Anliegerschaft vor.

Grundsätzlich rolle zu viel Verkehr über die Moltkestraße in Richtung Lütkeweg, heißt es in der Eingabe. Die Straße sei für die ex­treme Verkehrsdichte bei einer Mischbebauung und der engen Straßenführung grundsätzlich nicht ausgelegt und geschaffen. An späten Abenden würden regelrechte Autorennen gefahren. Die Unterzeichnenden bitten darum, die Moltkestraße in die Überarbeitung des städtischen Straßenvorrangnetzes mit einzubeziehen. Darüber hinaus gebe es noch eine weitere begleitende Maßnahme. Durch die Tieferlegung der Brücke am Lütkeweg könne der Zielverkehr über Holzweg und Bergstraße auf den Konrad-Adenauer-Ring abgeführt werden. Moltkestraße, Lütkeweg und auch Warendorfer Straße würden entlastet. Ziel müsse es sein, die Moltkestraße wieder zu einer untergeordneten Straße zu machen. Ferner sollte der 30er-Bereich an der Querungshilfe Lütkeweg bis zur Einmündung Warendorfer Straße ausgedehnt werden. Gerade erst hatte die SPD einen Antrag in den Rat eingebracht, die Moltkestraße ab Von-Geismar-Straße für den Durchgangsverkehr für eine halbjährige Testphase zu sperren (wir berichteten).

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