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Stadt investiert in die Don-Bosco-Grundschule

Nach Dach und Fassade folgt die Turnhalle

Ahlen

Eine Fassade, die energetisch erneuert und neuerdings abzudunkeln ist, daneben neue Fußböden und weitere Pläne für Vorplatz und Turnhalle: An der Don-Bosco-Schule tut sich etwas.

Von Christian Wolff

Zwölf Klassenräume sind erneuert, unter anderem mit neuem Fußboden ausgestattet worden. Freistehende Waschbecken wurden versetzt. Foto: Christian Wolff

Die zweitgrößte Schulbaustelle nach der Fritz-Winter-Gesamtschule liegt im Ahlener Norden – am Bürgermeister-Corneli-Ring. Arbeiten am Dach für rund 700.000 Euro sowie an der Fassade für rund 500.000 Euro werden derzeit an der Don-Bosco-Grundschule vorgenommen.

„Und das ist noch nicht alles“, wie Architekt Christoph Faust am Dienstag beim Baustellenbesuch der Verwaltung bemerkt. „Wer die Schule kennt, wird es bemerken, dass an vielen Stellen ein neuer Fußboden verlegt wurde.“

Das ehemals freistehende Waschbecken in acht Klassenräumen – ein Relikt vom Pult aus dem früheren Frontalunterricht – wurde versetzt, Malerarbeiten inklusive. „Die Fassade macht jetzt auch eine Beschattung möglich. Das Kollegium hat applaudiert.“ Nicht zuletzt sei die Neugestaltung des Vorplatzes bereits in der Ausschreibung, wie Florian Schmeing, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements (ZGM), ergänzt.

Die Umsetzung soll 2024 folgen. „Darüber haben wir auch schon lange geredet“, erinnert sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger im Gespräch mit Rektorin Kathrin Ratschow. Stadtbaurat Thomas Köpp lobte aber insgesamt die architektonische Gestaltung der Grundschule, die vor allem durch die kleine Aula im Zentrum nicht gedrungen wirke.

Prüften die neuen Fassadenteile der Don-Bosco-Schule: Christoph-Faust, Florian Schmeing, Thomas Köpp, Dr. Alexander Berger, Brigga Kazmierczak und Kathrin Ratschow (v.l.). Foto: Christian Wolff

„Eigentlich wollten wir auch an der Turnhalle in diesen Sommerferien starten“, sagt Florian Schmeing. Aufgrund der Verzögerung seien aber immerhin schon die Vorrichtungen für die geplante Photovoltaikanlage angebracht worden, um die Installation später sogar ferienunabhängig und im laufenden Schulbetrieb vornehmen zu können.

„Die zentrale Vernetzung der Schulen geht auch hier weiter“, so IT-Fachmann Andreas Ravensberg. 20 sogenannter Access-Points seien angebracht – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. „Der digitale Unterricht wird damit möglich.“ Die Endmontage wie Komplettanbindung erfolge in den Herbstferien.

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