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Jahresdienstversammlung der Feuerwehr

Nachwuchskräfte immer willkommen

Ahlen

Von Peter Schniederjürgen

Endlich konnten die lang aufgeschobenen Beförderungen bei der Dienstversammlung ausgesprochen werden. Foto: Peter Schniederjürgen

Die Freude an der Gemeinsamkeit war am Mittwochabend bei den Frauen und Männern der Feuerwehr-Hauptwache unübersehbar. „Wir treffen uns zum ersten Mal seit 2019 wieder im großen Rahmen“, freute sich auch Jens Schüsseler, der den offiziellen Teil der Versammlung moderierte. Es hatte sich einiges in der kontaktarmen Pandemiezeit angesammelt. Zahllose Lehrgangsbescheinigungen waren aufgelaufen. Ebenso hatten sich Auszeichnungen und Beförderungen im wahrsten Sinne des Wortes gestaut.

Glimpflich davongekommen

„Wir sind froh und glücklich darüber, dass uns Corona keinen Kameraden genommen hat“, sagte Jens Schüsseler. Denn tatsächlich habe es zwar Ansteckungen gegeben, doch kamen die Wehrleute recht glimpflich davon. „Als die Impfungen anfingen, fragten tatsächlich einige Kameraden, ob der für sie vorgesehene Impfstoff nicht woanders besser eingesetzt wäre“, lobte Jens Schüsseler das Verhalten. Überhaupt stellte er die vorbildliche Disziplin der Mitglieder heraus. Denn nach den gar nicht wenigen Einsätzen habe es praktisch keine Möglichkeit für gemeinschaftliches Beisammensein gegeben: „Dennoch: Statt Mitglieder zu verlieren, neun Neue dazu zu gewinnen, ist einfach ein tolles Erlebnis“, so Jens Schüsseler.

Jens Schüsseler, Johannes Evers, Marcel Reifel und Susanne Faust dankten Robert Pottgüter (M.) Foto: Peter Schniederjürgen

Natürlich gab er auch einen stark zusammengerafften Rückblick auf die Einsätze der Wache und ihrer einzelnen Züge. So kam die Wehr auf insgesamt 162 Einsätze, bekämpfte 85 Brände, leistete Technische und Erste Hilfe. Die Tauchergruppe verzeichnete 24 Einsätze. „Darunter einen an der Wersebrücke nahe dem Kunstmuseum“, schmunzelte Jens Schüsseler. Dabei seien zahllose Verkehrsschilder wieder an die Oberfläche gebracht worden.

Von Jugendfeuerwehr zur Hauptwache

Besonders erfreute die Wehrleitung die große Zahl der Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die nun in die Hauptwache übertraten. „Auch hier konnten wir trotz Corona 20 neue Mitglieder willkommen heißen“, berichtete Jens Schüsseler. Damit stieg die Zahl auf 45 Nachwuchskräfte. Es sind aber noch zahlreiche Plätze frei, das Eintrittsalter liegt bei zwölf Jahren.

Eine besondere Danksagung galt dem Feuerwehr-Urgestein Robert Pottgüter Jens Schüsseler, Johannes Evers, Marcel Reifel und Susanne Faust bedankten sich für sein langes und zuverlässiges Engagement.

Abschließend wurden die Lehrgangsbescheinigungen verteilt und Beförderungen ausgesprochen.

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