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Albert-Schweitzer-Schule präsentiert Umbauergebnisse

Nagelneues auf gleich drei Ebenen

Ahlen

Neue Mensa, neue Spielgeräte, neue Fenster: An der Albert-Schweitzer-Schule hat sich viel getan in den vergangenen Monaten.

Von Christian Wolff

Neues Atrium: Hawal (vorne), Moamel und Laura haben Foto: Christian Wolff

Wenn die Kinder nicht nur neugierig, sondern auch zufrieden auf eine Umgestaltung reagieren, ist das für diejenigen, die es konzipiert haben, immer ein gutes Zeichen. Insofern können sich die Umbauergebnisse der Albert-Schweitzer-Schule sehen lassen, wie ein Ortstermin von Schulleitung und Schulverwaltung gemeinsam mit Dezernentin Stephanie Kosbab am Dienstag bewies.

Auf gleich drei Ebenen hat sich an der Albert-Schweitzer-Schule in den vergangenen Monaten etwas getan. Im Inneren des Offenen Ganztagsbereich wurde im Rahmen des Strukturpakets kräftig investiert, die Fassade der Grundschule bekam ebenfalls eine Auffrischung inklusive neuer Fenster, und nicht zuletzt profitierte der Schulhof durch Neuanschaffungen.

Der rückwärtige Teil der Albert-Schweitzer-Schule hat ein neues, historisch angelehntes Gesicht. Foto: Christian Wolff

„Wir sind richtig stolz auf unser Atrium“, bekannte Schulleiterin Kirsten Große Beikel-Krimphove mit Blick auf die Sitzquader, die eingefasst durch hölzerne Sitzmöglichkeiten gleich mehrere Aufgaben erfüllen. „Hier kann man auch mal unter freiem Himmel ein Theaterstück aufführen.“ Sagt‘s – und wird durch Hawal, Moamel und Laura gleich in ihren Ausführungen bestätigt. Das Trio probt bereits für das Klimamusical, das bald aufgeführt werden soll. „Wir haben hier ja keine richtige Aula.“

Neue Spielgeräte an der Albert-Schweitzer-Schule Foto: Christian Wolff

Nebenan, in der alten Rektoratsschule, wo sich neben Räumen der Außenstelle der Overbergschule auch der Offene Ganztag der Grundschule tummelt, duftet es derweil nach Essen. Die neue Küche, so Große Beikel-Krimphove, sei seit Ende April in Betrieb und der Raum gegenüber, in dem auch gegessen werden kann, profitiere zugleich durch eine integrierte Bücherei mit Leseecke. Ansonsten seien die „Mittagstische“ als Spieltische nutzbar. Rund 140 000 Euro sind laut Brigga Kazmierczak (Schulverwaltung) in diesen Bereich investiert worden. Die Kosten interessieren diejenigen, die hier gerade mit ihren Tellern anstehen, nur wenig. Wichtig ist, dass die Fischstäbchen, die heute auf dem Speiseplan stehen, auch schmecken.

Stephanie Kosbab erfährt‘s aus vollem Mund und zieht im Pressegespräch Bilanz: „Es ist toll, dass die Fertigstellung so gut geklappt hat.“ Schließlich sei immer auf Fristen zu achten, und in den vergangenen Monaten seien andere Unwägbarkeiten hinzugekommen. Besonders gelungen findet die Dezernentin die neuen Spieltafeln auf dem Schulhof, wo Geschicklichkeit geübt oder „Vier gewinnt“ gezockt werden kann.

Und wer es selbst mal ausprobieren will, ist am 27. September (Dienstag) zwischen 15.30 und 17 Uhr beim Tag der offenen Tür willkommen.

Die neue Mensa im Offenen Ganztagsbereich. Foto: Christian Wolff
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