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IG Metall

Nähe zur Basis ist wieder da

Ahlen

Immer am dritten Montag im Monat ist die IG Metall wieder mit Sprechstunden in Ahlen vertreten. Diese Wiederkehr hat gute Gründe.

-rpd-

Foto: rpd

Nach Jahren der Abstinenz, bedingt durch mehrere Fusionen, zeigt die jetzige IG Metall Gütersloh-Oelde wieder Flagge in Ahlen. Ahlen sei ein wichtiger und nicht zu vernachlässigender Industriestandort, befand jetzt Thomas Wamsler: „Geprägt von seiner Geschichte als Bergbaustadt und der Metallverarbeitung, haben Gewerkschaften in Ahlen einen guten Ruf und sind eine Selbstverständlichkeit in der Bevölkerung“, so der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Gütersloh-Oelde.

Die IG Metall wird zunächst an jedem dritten Montag im Monat Beratungen für Mitglieder und für diejenigen, die es werden wollen, im Haus der Knappschaft in den Räumen vom „Jupp Foto-Club“ anbieten. Arbeitsrecht, Sozialrecht, Fragen zur Gründung eines Betriebsrats und Leistungen der IG Metall sind die Schwerpunkte von Silvia Franz, Rechtsberaterin und Gewerkschaftssekretärin der heimischen IG Metall. Das Beratungsangebot soll mit Leben gefüllt werden.

Viel produzierendes Gewerbe

Es sei „gut und richtig“, dass Ahlen als Standort für die Mitglieder in der Region gewählt wurde, sind sich die Gewerkschafter einig. So war auch Betriebsrat Willi Huckering aus Beckum beim ersten Termin dabei. Und der stellvertretende Bürgermeister Serhat Ulusoy erklärte bei seiner Rede zu Eröffnung des Beratungsangebots: „Die Nähe zu Basis macht eine Gewerkschaft aus.“

„Wir wünschen uns viel produzierendes Gewerbe in Ahlen, damit die Stadt für viele Menschen Heimat bleibt“, erklärte der sozialdemokratische Landtagskandidat und Gewerkschaftssekretär bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) Frederik Werning in seinem Grußwort: „Ahlens gute Infrastruktur, die Nähe zum Ruhrgebiet und dem Münsterland schafft eine gute Ausgangsbasis, die angebotenen Gewerbeflächen für Interessierte im produzierendem Gewerbe zu vermarkten.“

Neue Synergien

Mit dem Beratungsangebot in den Räumen vom „Jupp Foto-Club“ und der Unterstützung durch die örtlichen IG BCE seien neue Synergien entstanden, freute sich besonders Marc Senne. „Nun kommt mehr Leben in die Bude“, meinte der Vorsitzender des Clubs sowie der Ahlener IG BCE und versprach seine volle Unterstützung.

Wie wichtig Gewerkschaften für Beschäftigte seien, zeige sich im Engagement der Gewerkschaften, das in viele Bereiche des Lebens hineinwirke. Mit Blick auf die Transformation und den verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Gründung eines Betriebsrats, sei sicherlich das neu geschaffene Beratungsangebot die richtige Antwort für die Zukunft, sagte Manfred Kreutz, Mitglied im Vorstand der IG Metall Gütersloh-Oelde. Der Erste Bevollmächtigte Thomas Wamsler konnte da nurzustimmen.

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