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Maßnahmen gegen Covid-19

Neu: Dezentrale Impfstation

Ahlen.

Im Auftrag des Kreises Warendorf erhält Ahlen eine dezentrale Impfstation, die bereits am Donnerstag in Betrieb genommen wird. Standort ist das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Baubetriebshofes an der Alten Beckumer Straße.

Christian Wolff

Im Verwaltungsgebäude des ehemaligen Baubetriebshofes an der Alten Beckumer Straße wird im Auftrag des Kreises eine dezentrale Impfstation für Personen aus der in Priorität II vorgezogenen Berufsgruppen eingerichtet. Es soll zunächst an zwei Tagen in der Woche vormittags öffnen. Foto: Christian Wolff

Testen und Impfen – die beiden Königswege aus der Pandemiezange stehen derzeit aufgrund ihrer schleppenden Umsetzung bundesweit in der Kritik.

Was die Covid-19-Schnelltestungen angeht, ist Ahlen bereits seit Wochen sehr gut aufgestellt. „Unsere Stadt hat da durchaus eine Vorreiterrolle im Umland eingenommen“, sagt Apotheker Matthias Bußmann, der zu den Initiatoren des Testzentrums am Wersestadion sowie der mobilen Teststellen gehört. Nach seinem Vorbild seien nun weitere Anlaufstellen im Kreisgebiet in Planung.

Parallel dazu werden in der Wersestadt verstärkt Schüler getestet. Die Fritz-Winter-Gesamtschule geht in diesen Tagen bereits in ihre zweite Runde. Am Montag bestand die Möglichkeit, dass sich über 16-Jährige am Gymnasium St. Michael einem kostenlosen Corona-Schnelltest im mobilen Testzentrum un­terziehen konnten. Wer sich testen lassen will, muss sich allerdings auch hier zuvor per Internet unter schnelltest-ahlen.de registrieren.

Kosten übernimmt die Kassenärztliche Vereinigung

Gute Nachrichten gibt es für die Bürger auch in Sachen Testfinanzierung: Nach Rücksprache mit den Bürgermeistern des Kreises und dem Kreisgesundheitsamt werden sämtliche Kosten für Schnelltestungen von der Kassenärztlichen Vereinigung übernommen. Das gilt gleichfalls für das Ahlener Schnelltestzentrum.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger hat die Vorsitzenden der Ratsfraktionen zudem über die Impfung priorisierter Bevölkerungsgruppen informiert, die erfreulicherweise Fahrt aufnehme. Von Seiten des Landrats habe er die Meldung erhalten, dass ab Donnerstag, 11. März, Angehörige der in Priorität II vorgezogenen Berufsgruppen ihre Covid-19-Schutzim­pfung in dezentralen Impfstationen erhalten werden. Berger: „Dazu sind im Auftrag des Kreises sieben solcher Stationen eingerichtet worden.“ In Ahlen sei es das Verwaltungsgebäude des früheren Baubetriebs- und Wertstoffhofes an der Alten Beckumer Straße. „Ich habe die zuständigen Dienststellen der Stadtverwaltung angewiesen, die Vorbereitungen nach Kräften zu unterstützen, um einen zügigen und reibungslosen Ablauf sicherzustellen“, schreibt der Bürgermeister.

Die Impfstation dient zunächst ausschließlich der Impfung von Beschäftigten an Grundschulen und Förderschulen sowie Mitarbeitern der Kindergärten und in der Kindertagespflege. Der Kreis wird die Schulen und Kindergärten ansprechen und sie über das Verfahren zur Terminanmeldung benachrichtigen. Die Impfung der sonstigen Personengruppen aus den Kategorien I und II findet dem bekannten Verfahren folgend weiterhin in Ennigerloh auf dem Gelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) statt.

Hausärzte für Impfvorgänge gewonnen

Nach Angaben der Stadtverwaltung ist geplant, die Impfstation an der Alten Beckumer Straße zunächst an zwei Tagen in der Woche vormittags zu öffnen. In dieser Woche am Donnerstag und Freitag, in der kommenden Woche voraussichtlich am Dienstag und Mittwoch. Für die Verabreichung der Impfdosen hat die Kassenärztliche Vereinigung niedergelassene Hausärzte gewonnen.

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