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Knut Schneider übernimmt

Neuer Pächter in der Lounge des Parkbads

Ahlen

Die Parkbad-Lounge meldet sich zum 1.Oktober zurück. Mit neuem Pächter. Canapé-Kneipier Knut Schneider setzt zum Spagat an.

Von Ulrich Gösmann

Freuen sich auf ein neues Kapitel in der „Parkbad Lounge“: Uwe Friedrichs (Prokurist Stadtwerke), Sascha Wandelt (Assistenz der Bäderleitung), Knut Schneider (neuer Pächter) und Dr. Alfred Kruse (Geschäftsführer der Bädergesellschaft). Foto: Ulrich Gösmann

Seine Bewerbung war die erste, mit seinem Konzept stach der „Canapé“-Kneipier andere aus. Knut Schneider übernimmt zum 1. Oktober als neuer Pächter die „Parkbad Lounge“ im Berliner Park. „Es passt“, freut sich Bäderchef Dr. Alfred Kruse, bereits drei Monate nach dem überraschenden Rückzug von Martina Hylsky einen Nachfolger gefunden zu haben. Und das in einer Zeit, in der Betriebe händeringend nach Personal suchten, um überhaupt weitermachen zu können.

Am Morgen des 29. Juni hatte es Schneider in unserer Zeitung gelesen, am Nachmittag lag bereits seine Interessensbekundung via Mail auf dem Schreibtisch des Geschäftsführers der Bädergesellschaft. „Wir waren zwischenzeitlich mit verschiedenen Interessenten im Gespräch“, erzählt Kruse am Donnerstagnachmittag beim ersten gemeinsamen Pressetermin, um die Personalie öffentlich zu machen. Die Perspektiven, die der Auserwählte für die „Parkbad Lounge“ aufzeigte, habe am meisten überzeugt.

Knut Schneider

„Ich fand den Standort schon immer interessant“, lässt Schneider postwendendend wissen und zieht seine drei Trümpfe: der Werse-Radweg direkt vor der Tür, dazu die Dolberger Straße als Haupteinfahrtsstraße in die Stadt und der große Parkplatz. Der Gastrobetrieb sei ausbaufähig. „Ich will das beleben.“ Die Herausforderung liege nicht in der jetzt anbrechenden Saunasaison, sondern in den schwächeren Sommermonaten. Die Lounge bleibe Bistro, werde aber auch Eiscafé. Mit Susanne Kurzhals aus dem „Eishaus“ in Drensteinfurt sieht der 55-Jährige eine attraktive Kooperationspartnerin gefunden. Der Gastwirt blickt in die Ostenmauer. Dort betreibt er seit vier Jahren das Flammkuchenhaus „Canapé“. „Wir wollen das Gute mit rüberziehen.“ Die gesunde, frische Küche, mit der er insbesondere im vitalen Saunadorf punkten will. Zur Basiskarte soll es Saisonales geben. Und auch das Steak. Fest gesetzt: frisch gemachter Kuchen zum Kaffee, bestenfalls schon morgens, wenn die Außengastronomie im schönen Sonnenschein stehe.

Den Spagat zwischen Ostenmauer und Berliner Park sieht der Ahlener sportlich: Er sei nicht der, der Filialbetrieb erfinde. Entscheidend sei das Konzept, das von guten Mitarbeitern getragen werde. Für die Lounge habe er bereits zwei Kolleginnen verpflichten können, die vom Fach seien. Die Öffnungszeiten sollen bleiben.

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