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St.-Pankratius-Ferienlager auf der Insel Ameland

Nicht nur im Pool geht‘s nass her

Vorhelm / Ameland

Endlich wieder ein klassisches Ferienlager: Die Kinder und Betreuer, die unter der Flagge der Vorhelmer Pfarrgemeinde St. Pankratius unterwegs sind, haben einen Riesenspaß auf Ameland.

Von Christian Wolff

Eine starke, eingeschworene Gemeinschaft bilden die 70 Kinder und ihre 20 Betreuer bei der Ferienfreizeit der Pfarrgemeinde St. Pankratius auf der niederländischen Nordseeinsel Ameland. Foto: St. Pankratius

Bunt, fröhlich, ausgelassen – so geht es derzeit auf der Nordseeinsel Ameland zu. Zumindest überall dort, wo die 70 Kinder und ihre 20 Betreuer aus der Pfarrgemeinde St. Pankratius auftauchen.

Dieter Kühling hat die muntere Truppe sicher und schnell an den Anleger nach Holwerd gebracht. Nach einem gut einstündigen Fußmarsch war das Domizil, der Hof Albatros, erreicht. „Zunächst hieß es Betten beziehen. Dies ging bei allen schnell von der Hand, so dass sich die Jungs direkt die Fußballschuhe schnürten, um nach fast drei Jahren endlich mal wieder auf dem hofeigenen Platz kicken zu können“, berichtet Patrick Lökes. „Auch die Tischtennisschläger und Bastelsachen kamen bei allen anderen super an.“

Zu den bisherigen Höhepunkten der Freizeit gehörten Partys und ein Formel-1-Spiel, das sehr guten Anklang fand. „Die Kinder haben dabei vormittags mit ihren Betreuern ein passendes Auto zu einem Land gebaut, für das sie sich vorher entschieden hatten“, beschreibt Betreuer Felix Demski. „Nachmittags haben sie dann in Gruppen bei Stationen Treibstoff für ihren Formel-1-Wagen erspielen können, und die Fahrer mussten damit möglichst häufig einen Rundkurs umfahren.“ Am Ende gewann das Team „Bolivien Boschi“ vor „Ozeanien Steffen“ und „Europa Felix“.

Ameland 2022 Foto: St. Pankratius

Bei den „Aqua Games“ ging es nicht nur im Pool nass her. An verschiedenen Stationen mussten unter anderem Wasserbehälter transportiert, Fragen rund um Wasser beantwortet oder Wasserbomben kaputt gemacht werden. Auch die Rutschplane wurde von allen Kindern mit großer Freude genutzt.

Betreuer Leon Schwarte ist begeistert: „Wir haben hier eine großartige Stimmung. Alle sind froh, dass sie nach zwei Jahren Pause wieder auf Hof Albatros sein können, um ein ganz normales, unbeschwertes Ferienlager zu erleben.“

Ferienlager auf Ameland 2022 Foto: St. Pankratius

Generell gibt es dreimal Programm am Tag – mit unterschiedlichen Spielen wie „Monopoly“ als Mega-Edition auf dem gesamten Hof, Urlaubsgrüße, eine „Reise um die Welt“ und mehr. Demski: „Wir konnten schon an den Strand, das schöne Wetter genießen und alle Kinder hatten Spaß beim planschen.“

Den Löffel in der Hand

Nach fast zehn Jahren, in denen das Spiel fast täglich von den Betreuern Leon und Patrick angekündigt wurde, ist es in diesen Tagen endlich auch mal gespielt worden: das legendäre ,,Roy Black – mach ihn weg“. Die Betreuer verkleideten sich dabei in unterschiedliche Charaktere, wie zum Beispiel Matrose, Schlumpf, Indianer oder Gummibärchen und traten gemeinsam mit den Kindern an unterschiedlichen Wettkämpfen an. Moderiert wurde die Show durch Roy und Black, alias Leon und Patrick.

Lob gab‘s daneben auch für die Küche. „Die macht ein großartiges Essen“, sagt Felix Demski. Patrick Lökes, Simon Middrup und Marvin Brüggemann haben hier den Löffel in der Hand.

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