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Mordverdacht in Ahlen

Obduktionsergebnis bestätigt Tod durch Stichverletzungen

Ahlen

Nach einem Tötungsdelikt am Donnerstagmorgen im Ahlener Süden sitzt ein 20-jähriger Tatverdächtiger jetzt in U-Haft. Er hatte sich selbst bei der Polizei gemeldet. Am Morgen wurde nun der Leichnam des Getöteten obduziert.

wn

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr am Tatort im Ahlener Süden Foto: Max Lametz

Der Beschuldigte war am Donnerstagmorgen wie berichtet auf der Polizeiwache erschienen und hatte angegeben, zuvor seinen 21-jährigen Mitbewohner getötet zu haben. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr entdeckten daraufhin in der verrauchten Wohnung am Akazienweg Brandspuren und eine leblose Person. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Am heutigen Freitagmorgen wurde der Leichnam des Getöteten im Institut der Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster obduziert. „Ursächlich für den Tod waren Messerstiche in den Oberkörper des 21-Jährigen“, teilte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt zum Ergebnis mit.

Richterin erließ Haftbefehl

Der Beschuldigte sei dringend verdächtig, das Opfer heimtückisch ermordet und später den Brand in der Wohnung gelegt zu haben, um die Straftat zu verdecken.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ eine Richterin am Freitagmittag Haftbefehl wegen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung gegen den 20-Jährigen.

Das Motiv für die Tat sei weiter unklar, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Warendorf und der Polizei Münster. Der Tatverdächtige habe sich bei der Vorführung nicht zum Ablauf des Geschehens geäußert.

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