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Bürgerschützenverein Ahlen

Offiziere planen rustikales Biwak

Ahlen

Die erste Tagung des erweiterten Vorstands in Präsenzform brachte für den Bürgerschützenverein Ahlen nicht nur Wiedersehensfreude, sondern auch Perspektiven für die Wiederbelebung seiner Aktivitäten.

Von Christian Wolff

Horst Schenkel, Vorsitzender des Bürgerschützenvereins Ahlen, begrüßte zum ersten Präsenztermin mit dem erweiterten Vorstand auch Theo Ostermann als ältestes anwesendes Mitglied. Foto: Christian Wolff

Der gemeinsame Ruf des Schützengrußes „Horrido – joho“ entfaltet sich in einer Videokonferenz eher schlecht als recht. Es gebe eben Dinge, die nur in Präsenzform wirken, meinte der Vorsitzende Horst Schenkel am Mittwochabend, als sich der erweiterte Vorstand des Bürgerschützenvereins Ahlen zum ersten Mal seit Monaten wieder persönlich zu einer Sitzung im Vereinslokal „Chagall“ traf.

Zum Teil fehlende Praxiserfahrungen

Entsprechend gut war die Stimmung unter den Funktionsträgern, unter denen sich auch die amtierende Majestät Thomas Klotz befand. Der neue Chef der Kinderbelustigung, Philipp Frenz, ist zwar schon seit gut zwei Festperioden im Amt, konnte aufgrund der fehlenden Schützenfeste aber bislang noch keine Praxiserfahrungen sammeln, wie er berichtete. Immerhin: „Wir haben lange nicht in solcher Runde beisammen gesessen“, stellte Schenkel das Positive nach vorne. Die aktuell entspannte Lage der Pandemie verbreite trotz aller Sorgen zumindest die Chance, das Vereinsleben wieder in kleinem Rahmen zu pflegen.

Mit der Erstellung der Ordenschronik, der Restaurierung des Schellenbaumes (Bericht folgt) und der Kranzniederlegung an Fronleichnam (wir berichteten) haben die Bürgerschützen in den vergangenen Monaten mehrfach positive Lebenszeichen von sich gegeben. Nun werden auch wieder Veranstaltungen mit etwas größerer Personenzahl in den Fokus genommen.

Winterball: Entscheidung steht noch aus

Die Entscheidung, ob im Januar 2022 wieder ein Winterball in der Stadthalle gefeiert wird, werde erst im Oktober gefällt, berichtete der Vorsitzende. „Wir haben vor, am 18. August eine Jahreshauptversammlung abzuhalten. Um möglichst vielen Mitgliedern eine gewisse Sicherheit geben zu können, peilen wir als Veranstaltungsort die Stadthalle an, um Abstände einhalten zu können.“ Wenn es die Lage erlaubt, steht im November auch das traditionelle Martinsgansessen im Kalender, verkündete Bernd Schulze Beerhorst für die Könige.

Oberst Frank Beier vermeldete, dass auch die Offiziere wieder eine gemeinsame Planung in den Stiel gestoßen haben: Für Samstag, 11. September, ist ein Offiziersbiwak geplant. Um den Personenkreis nicht zu groß zu ziehen und dadurch eine Nachverfolgung der Kontakte zu gewährleisten, soll die Teilnahme auf die Mitglieder der Abteilung inklusive Jungschützen beschränkt bleiben.

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