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Sportlicher Wettkampf am Gymnasium St. Michael

Olympischer Gedanke im Mittelpunkt

Ahlen

Die Teams hießen „Imperiale Kartoffeln“ oder „Schiddis Elite“ und sie mussten fangen, treffen, tragen, rollen. So läuft das, wenn am St.-Michael-Gymnasium eine Klassenolympiade angesagt ist.

Bei der Siegerehrung wurden die Leistungen aller Teams gewürdigt – auch wenn der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ im Fokus der Veranstaltung stand. Foto: St.-Michael-Gymnasium

Es herrscht reger Trubel und eine tolle Stimmung in der Sporthalle des Gymnasiums St. Michael. Die Abtrennungen der Halle sind hochgefahren und zwölf verschiedene Stationen aufgebaut. Während die „Imperialen Kartoffeln“ sich gerade an der Station Jump and Catch versuchen, ist „Schiddis Elite“ dabei, das Rollbrett-Curling zu meistern. Immer zwölf Gruppen gleichzeitig haben jeweils dreieinhalb Minuten Zeit, um an ihren Stationen möglichst viele Punkte zu sammeln. Das ist die Klassenolympiade für die Jahrgangsstufen fünf bis acht, die jetzt den ganzen Tag über für Bewegung am Gymnasium St. Michael sorgte, freut sich die Schule in ihrer Mitteilung.

Aufteilung in Teams

Im Vorfeld mussten die Schülerinnen und Schüler sich innerhalb ihrer Klassen in drei Teams aufteilen, sich einen kreativen Teamnamen ausdenken und ein Teammaskottchen finden. Am Wettkampftag selbst waren die Teams gefordert, an den Stationen, die nur durch Kooperation, Einsatzbereitschaft und Geschicklichkeit zu bewältigen waren, diverse Anforderungen zu meistern. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe elf (Q1) halfen kräftig im Wettkampfbüro und als Stations- oder Gruppenleitungen mit. Sie erklärten die nicht allzu einfachen Aufgaben mit Namen wie Mattentransport. An der Station Schaukeln und Treffen zum Beispiel war gutes Timing gefragt. Die Schülerinnen und Schüler mussten in den Ringen sitzend einen Ball fangen und anschließend durch einen Reifen oder den Basketballkorb werfen. „Knifflig wurde es auch an Stationen wie Tarzan, an der die Kinder am Tau hängend einen Ball mit den Füßen in einen Kasten befördern mussten. Eine der beliebtesten Stationen trug den Namen Jump and Catch. Sie verlangte, dass ein zugeworfener Ball nach einem Sprung von einem Trampolin vor der Landung gefangen wurde“, erklären die Organisatoren.

Schüler der Jahrgangsstufe sieben beim Rollbrett-Curling. Foto: St.-Michael-Gymnasium

Der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ stand zwar klar im Mittelpunkt. Trotzdem gab es am Ende für jede Jahrgangsstufe eine Siegerehrung, bei der die Leistungen für alle Teams mit Urkunden, die Schulleiterin Dr. Susanne Terveer beziehungsweise Schülersprecherin Rebecca Heuer verteilten, gewürdigt wurden. In der Jahrgangsstufe fünf gewann die Panda-Gang (5b), in der Jahrgangsstufe 6 das Team Nameless (6a), in der Jahrgangsstufe sieben das Team Smash (7c) und in der Jahrgangsstufe acht die Gigateds (8d). Außerdem war es nach jeweils zwei Stunden sportlicher Aktivität an der Zeit, die Kreativität der Teams im Bereich Maskottchen zu bewerten. Hier war eine aus Q1-Schülerinnen und -Schülern bestehende Jury, die die Olympiade ebenfalls moderierte, für die Auswertung verantwortlich.

Oberstufe am Nachmittag dran

Nach Unterstützung in der Organisation der Klassenolympiade war die Oberstufe am Nachmittag sportlich gefordert. Das traditionelle Volleyballturnier wurde in diesem Jahr ergänzt durch ein Basketballturnier. An beiden nahmen auch je ein Lehrerteam teil. Aus Sicht der Schülerinnen und Schüler zeigte sich der olympische Gedanke hier für sie besonders. Es gewannen, nach knappen Volleyball und Basketballspielen, die Lehrer.

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