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Sommerfest und „Sattel-Fest“

Ordentliche Portion Adrenalin garantiert

Ahlen

Der Förderverein Fördertürme lädt nach zweijähriger Pause zum Sommerfest ein. Das bietet, kombiniert mit dem „Sattel-Fest“, am Sonntag viele Programmhighlights. Und ein echtes Abenteuer.

Von Peter Schniederjürgen

Foto: Peter Schniederjürgen

Mal wieder den Förderturm besteigen und sich vom Förderturm abseilen – dieses Abenteuer gehört zum Programm, wenn der Förderverein Fördertürme endlich wieder sein Sommerfest feiert. Man kann aber natürlich auch ganz einfach zu Fuß die Treppen des Förderturms wieder heruntersteigen, dann Oldtimer aus der Nähe betrachten und überhaupt einen schönen Nachmittag auf der Zeche Westfalen verleben. Das Sommerfest am kommenden Sonntag (7. August) läuft zusammen mit dem „Sattel-Fest“ zwischen 12 und etwa 17 Uhr. Das umfangreiche Festprogramm stellte der Förderverein Fördertürme zusammen mit dem Stadtmarketing jetzt unter dem Stahlgerüst des Förderturms vor.

Preisträger des Stadtradelns

Eröffnung ist um 12 Uhr durch Bürgermeister Dr. Alexander Berger. „Dr. Berger wird auch die Preisträger des Stadtradelns bekanntgeben“, kündigt der städtische Mobilitätsmanager Lukas Ossenbrink an.

Dann geht es Schlag auf Schlag: Livemusik, Kreativmarkt, Feuerwehr, Fahrradwaschstraße, Führungen durch die Maschinenhalle und über das Zechengelände, Volksradfahren, Hüpfburg sind weitere Punkte, die einen spannenden Nachmittag garantieren. Natürlich fehlt auch die Bergmannskapelle nicht.

„Wir bieten mit unserem Team das Abseilen vom Turm an“, lädt Gary Bilton, Mitinhaber des Kletterzentrums Rockvibes, ein. Gegen eine Spende an den Förderverein kann man sich am Seil in die Tiefe gleiten lassen. Spektakuläre Blicke in den Turm und eine ordentliche Portion Adrenalin sind dabei garantiert. Dennoch ist das ganze durch die Sicherung der Kletterprofis ein ungefährliches Erlebnis. Aber auch ohne Abseilaktion bietet der Turm tolle Ausblicke über Zeche, Stadt und Umgebung.

Volksradfahren mit Stopp in Dolberg

In der findet das Volksradfahren über 18 und 30 Kilometer mit Stopp in Dolberg statt. Wenn das Rad danach oder davor der Reinigung bedarf, auch die Fahrradwaschanlage steht zur Verfügung. Räder können zudem zur Diebstahlsicherung codiert und registriert werden.

Gegen 15 Uhr paradieren die dann die Oldtimer kommentiert über das Gelände und ebenso kommen die Treckerfreunde aus Dolberg mit ihren Maschinen zum Zechengelände. Die Pfadfinder grillen, die Jugendfeuerwehr stellt sich vor und die Kreispolizeibehörde informiert über Fahrradsicherheit.

Selbstverständlich hat der Förderverein für Verpflegung gesorgt. „Wir können noch Spenden von Plattenkuchen gebrauchen“, ergänzt Fördervereinsvorsitzender Fabian Recker. Er verspricht einen ganz besonderen Nachmittag für Familien und für alle Menschen, die sich für den Bergbau begeistern.

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