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Krankenhaus und Rettungsdienst arbeiten weiter in Normalbetrieb

Patienten im Nebenbefund immer häufiger positiv

Ahlen

Noch Normalbetrieb im Ahlener St.-Franziskus-Hospital und Rettungsdienst. Die Redaktionanachfragen sind am Dienstag Momentaufnahmen in einer dynamischen Lage. In Stellungnahmen dominiert das Wort „Noch“.

Von Ulrich Gösmann

Normalbetrieb weiterhin im St.-Franziskus-Hospital. Doch immer häufiger sind Patienten bei der stationären Aufnahme im Nebenbefund Corona-positiv. Foto: Ulrich Gösmann

Die steigenden Inzidenzzahlen wirken sich auch auf den Arbeitsalltag des St.-Franziskus-Hospitals aus. „Es kommen immer mehr Patienten zu uns, die plötzlich im Nebenbefund Covid-positiv sind“, sagt Krankenhaussprecherin Anne-Kathrin Hoffmann-Quittek auf Redaktionsanfrage.

Doch vorweg die gute Nachricht: „Im Moment sind wir im St. Franziskus noch im Normalbetrieb“, lässt die Kommunikationsbeauftragte wissen. Und das, obwohl sich Mitarbeiter aktuell in Quarantäne befänden. Anne-Kathrin Hoffmann-Quittek: „Das lässt sich bisher noch flexibel lösen.“ Mit der steigenden Inzidenz erhöhe sich aber auch bei den Kolleginnen und Kollegen das Risiko, sich etwa im familiären Umfeld anzustecken. „Wir können das aber so weit noch kompensieren. Ich hoffe, dass das so anhält“, betont die Krankenhaussprecherin. Die Zahl der aufgenommenen Covid-Patienten bewege sich im bekannten Rahmen.

Krankenhaussprecherin Anne-Kathrin Hoffmann-Quittek

Auffällig, so Hoffmann-Quittek, sei jedoch ein deutlicher Anstieg der Patienten, die wegen eines anderen Befunds stationär aufgenommen würden. Tests schlügen immer häufiger positiv an. Betroffene würden dann umgehend isoliert. Platzprobleme gebe es diesbezüglich – noch – nicht. Normalbetrieb gilt auch weiterhin für die OP-Bereiche: „Es werden keine Operationen abgesagt.“

Blick auf den Besucherverkehr: „Mit den steigenden Inzidenzzahlen steigt auch die Gefahr, dass Besucher das Virus mit ins Krankenhaus bringen.“ Darum, betont Anne-Kathrin Hoffmann-Quittek, ihre Bitte um hohe Sensibilität.

Wachleiter Christian Reeker

Für den Ahlener Rettungsdienst signalisiert Wachleiter Christian Reeker in einer dynamischen Lage aktuell Entwarnung: „Wir hatten bisher noch relatives Glück.“ Klar gebe es hier und da Ausfälle. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr sei der Gesamtapparat schließlich eine große Gruppe, die den Querschnitt der Gesellschaft auch mit Quarantäne-Fällen abbilde. „Wir können das aber noch gut kompensieren, ohne Dienstpläne umzuschmeißen.“ Im Rettungsdienst seien die Einsatzzahlen, so Reeker, stetig oben. Zudem verlängerten sich Einsatzzeiten durch den Aufwand der Desinfektionsmaßnahmen. Fahrten seien schließlich erst dann beendet, wenn Fahrzeuge wieder startklar seien.

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