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Markus Höner zu Gast beim SKF

Personalsituation wird schwieriger

Ahlen

Der CDU-Landtagsabgeordnete Markus Höner lobt die Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen. Er erfuhr bei seinem Besuch in Ahlen aber auch, welchen Herausforderungen der Verband sich gegenübersieht.

Geschäftsführerin Susanne Pues begrüßte den Landtagsabgeordneten Markus Höner Foto: Büro Höner

Der CDU-Landtagsabgeordnete Markus Höner besuchte kürzlich den Sozialdienst katholischer Frauen in Ahlen, um sich über dessen Arbeit zu informieren.

Einleitend stellte Susanne Pues, Geschäftsführerin des SKF, Markus Höner ausführlich die breitgefächerten Angebote und die Vielfältigkeit der Arbeitsbereiche des Sozialdienstes katholischer Frauen vor. Ebenfalls vielfältig, so die Pressemitteilung des Abgeordneten, seien die Gesprächsthemen gewesen.

Die Auswirkungen für die Familien aufgrund der aktuellen Situation waren ein wichtiger Punkt des Austausches. Steigende Energiepreise und Lebenshaltungskosten und die Corona-Pandemie belasten die Familien, aber auch die Beratungsstellen des SKF. Die Sach- und Betriebskosten seien in dieser Zeit schwer zu beziffern und machten die Verhandlungen mit den Kostenträgern, die die Leistungen des SKF finanzieren, schwierig.

Stärkung der Frühen Hilfen

Gesellschaftlich sei die Stärkung der Frühen Hilfen sinnvoll, um präventiv anzusetzen und Familien in herausfordernden Situationen früh und niederschwellig zu begleiten: „Die Begleitung vor Ort ist unglaublich wichtig. Je früher Familien und Kinder unterstützt werden, umso besser, denn so kann viel vermieden werden“, so Markus Höner.

Der Fachkräftemangel beschäftigt auch den sozialen Bereich. Insbesondere, wenn in den nächsten Jahren Fachkräfte in den Ruhestand gehen, wird es eine Herausforderung sein, die Stellen neu zu besetzen, erläuterte Susanne Pues. Auch ehrenamtliche Unterstützung für die vielen Projekte des SKF zu finden, werde immer schwieriger. „Wir sind sehr dankbar für jeden, der unsere Arbeit unterstützt“, berichtete die Geschäftsführerin: „Hier werden wir in Zukunft neue Wege gehen müssen, um ehrenamtliches Engagement zu fördern.“

„vielfälTIQ*“

„Das Engagement, welches die Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen hier aufbringen, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie leisten hier täglich eine wertvolle Arbeit“, machte Markus Höner deutlich.

Abschließend stellte Susanne Pues das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „vielfälTIQ*“ vor. Das Beratungs- und Kompetenzzentrum begleitet und unterstützt trans, inter und nichtbinäre Menschen sowie deren Angehörige und betreibt Informations- und Aufklärungsarbeit. Markus Höner zeigte sich beeindruckt von dem Leistungsangebot des Vereins.

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