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Neuer Energieberater Hubertus Pieper

Photovoltaik auf dem Dach ist eine langfristige Investition

Ahlen

Der neue Energieberater der Verbraucherzentrale suchte das Gespräch mit den Bürgern. Das Thema von Hubertus Pieper: Photovoltaik.

-maf-

Jana Steinnebel (l.) von der Verbraucherzentrale NRW und Ahlens neuer Energieberater Hubertus Pieper (r.) standen den Ahlenern Rede und Antwort. Foto: Martin Feldhaus

Lohnt sich für mich eine Photovoltaikanlage? Und wie kann ich, gegebenenfalls zusätzlich, auch im Haushalt Energie einsparen? Fragen wie diese zogen am Freitagvormittag viele Interessierte auf den Marienplatz, wo sich der neue Energieberater der Verbraucherzentrale in Ahlen, Hubertus Pieper, gewissermaßen „zum Anfassen“ präsentierte und darüber informierte, wie jeder Einzelne aktiv an der Klimawende teilhaben und mitwirken kann.

„Ich freue mich über die große Resonanz“, betonte Pieper, der durchgehend in Gespräche vertieft war. Im Zentrum dabei: Möglichkeiten für Verbraucher, den eigenen Strom selbst zu erzeugen, insbesondere über die eingangs erwähnten Photovoltaikanlagen. „Wann rentiert sich eine solche Anlage für mich?“, wollte etwas Klaus Marquardt wissen.

Der Einstieg in eine intensive Beratung, denn die Antwort auf diese Frage ist keineswegs banal. „Das Dach muss 20 Jahre halten“, stellte Pieper zunächst fest. Zudem gelte es weitere Faktoren zu berücksichtigen: Elemente dürften sich nicht gegenseitig verschatten, zudem gelte die Formel „Je kleiner die Anlage, desto teurer das einzelne Element“. So richtig lohne es sich ab 50 Elementen. Zudem sei auf die Ausrichtung der Anlage zu achten: „Manche Anlagen lohnen sich generell nicht“, so Pieper. Optimal sei hier eine Südausrichtung. Generell gelte angesichts der Anschaffungskosten: Photovoltaik auf dem Dach sei eine langfristige Investition. Dafür lasse sich der Strom in Zukunft womöglich auch für ein E-Auto und nicht (nur) für den Haushalt nutzen.

Energieverbrauch senken

Nebenbei berichtete Pieper, der zum 1. September die Nachfolge von Joachim Rölfing angetreten hat und in Soest wohnt, auch über seine künftigen Pläne als neuer Energieberater der Wersestadt. „Erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Energieeffizienz“, formulierte er den Dreiklang, auf den es ankommt. Heißt konkret: Es soll beispielsweise die Umrüstung auf effizientere, strombasierte Heizungen vorangetrieben und auch der Energieverbrauch privater Haushalte gesenkt werden. Etwa durch mehr Wärmedämmung, neue Fenster und weitere Sanierungsmaßnahmen. „Wir müssen die großen Themen bespielen“, so Pieper.

Das sah auch Jana Steinnebel (Verbraucherzentrale NRW) so, die am Infostand der landesweiten Aktion „Solarstrom@Home“ prägnant unterstrich: „Solarstrom ist für jeden etwas“ und sei eine Möglichkeit, an der Energiewende teilzuhaben.

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