1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Politik und Landwirtschaft

  8. >

Seniorenunion

Politik und Landwirtschaft

Ahlen

Die CDU-Senioren erlebten einen informativen, aber auch entspannten Abend auf Hof Schulze Horsel.

Von Ralf Steinhorst

Dank für die Gastgeber (v.l.): Christoph Aulbur, Peter Schmies, Ludger und Katja Schulze Horsel sowie Henning Rehbaum Foto: Ralf Steinhorst

Nach längerer Pause fand am Freitagabend wieder ein Biwak der CDU-Seniorenunion statt. In den vergangenen beiden Jahre hatte es pandemiebedingt abgesagt werden müssen. Auf dem Hof Schulze Horsel zeigten sich die Mitglieder aber nicht nur froh, dass sie wieder zusammenkommen konnten, sondern sie erfuhren auch einiges über die Schweinezucht. Der Bundestagsabgeordnete Henning Rehbaum und der stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende Christoph Aulbur gaben Einblicke in die Bundes- beziehungsweise Kommunalpolitik.

Historischer Ort

„Die Welt ist eine andere geworden, sie macht etwas mit den Menschen“, stellte Peter Schmies, Vorsitzender der Ahlener Seniorenunion, bei seiner Begrüßung fest. Umso schöner sei es, endlich wieder zusammenkommen zu können, nachdem der erste Biwaktermin am 20. Mai wegen drohenden Unwetters abgesagt werden musste. Jetzt aber sei man an einem historischen Ort: „Der Hof Schulze Horsel wurde 1298 erstmals urkundlich erwähnt.“ Peter Schmies freute sich, in diesem Ambiente feiern zu können.

Bei der Hofbesichtigung gaben Ludger und Katja Schulze Horsel Einblicke in die Arbeit eines Schweinemastbetriebs und gingen auch auf die Fragen der Senioren ein. „Den Tieren muss es gut gehen“, betonte Katja Schulze Horsel an der Freiluftstallung. Aber wenn der Druck auf den Landwirt zu groß werde, dann würden es auch die Tiere merken. Ludger Schulze Horsel bat Henning Rehbaum, sich dafür einzusetzen, dass die Landwirte und die Fachleute aus dem Bereich der Landwirtschaft mehr Gehör finden. Denn gerade das und die Planungssicherheit aufgrund sich ständig wandelnder Vorschriften seien es, was die Landwirte vermissen: „Wir sind besser als unser Ruf.“ Was auch für die regenerative Energieerzeugung gelte, die in diesen Zeiten ein noch wichtigerer Faktor geworden sei.

Lob von Henning Rehbaum

„So wie ich das beurteilen kann, geht es den Tieren hier gut“, lobte Henning Rehbaum die Familie Schulze Horsel. Auch er forderte das Bundesagrarministerium auf, auf die Landwirtschaft zuzugehen. Man wolle sich offensichtlich die Probleme vor Ort nicht ansehen, zeigte er sich enttäuscht, dass ein Besichtigungstermin der Staatssekretärin auf einem Stromberger Hof nicht zustande gekommen war.

Christoph Aulbur richtete seinen Blick auf den Haushalt der Stadt: „Wir müssen auch die die nächsten Haushaltsjahre mit Überschüssen abschließen.“ Diesbezüglich müsse man die Rathausplanungen besonders im Blick haben.

Startseite
ANZEIGE