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Hammer Straße

Politik wünscht sich eine Querungshilfe

Ahlen

Arg in die Jahre gekommen ist der Gehweg an der Hammer Straße in Höhe der Bahnbrücke. Doch die Sanierung steht bevor, wie erste Sperrschilder und Warnbaken ankündigen.

Von Christian Wolff

Warnbaken künden bereits an, dass der Gehweg in Höhe der Bahnbrücke an der Hammer Straße in Kürze saniert wird. Darüber wurde auch im jüngsten Betriebsausschuss gesprochen. Foto: Christian Wolff

Gearbeitet wird noch nicht, das folgt in den Ferien. Aber Warnbaken verschwenken bereits den Verkehr auf der Hammer Straße und sind damit erste Vorboten für die Sanierung des in die Jahre gekommenen Gehwegs in Höhe der Eisenbahnbrücke.

„Die Fahrbahn ist in die Jahre gekommen“, hatte Gerrit Hegemann, Gruppenleiter Planung und Konzepte bei den Ahlener Umweltbetrieben, erst im jüngsten Betriebsausschuss erläutert. Geplant sei auch, den Gehweg bis zum Baugebiet „Alte Gärtnerei“ fortzuführen. Da es sich um eine Landesstraße handelt, habe bei den Bauarbeiten jedoch der Betrieb Straßen NRW den Hut auf. „Kann man mit denen nicht über eine Querungshilfe sprechen?“, fragte unter anderem Bernhard Meiwes (SPD) unter Kopfnicken weiterer Fraktionsvertreter. Auch eine Temporeduzierung von 70 auf 50 Stundenkilometern halte er in diesem Abschnitt für sinnvoll. „Wir wollen erst mal kleine Schritte machen“, entgegnete Hegemann. Von Seiten der Stadt könnten nur Hinweise gegeben werden, die Entscheidung liege beim Landesbetrieb. Die Verwaltung wolle mit den Entscheidungsträgern jedoch generell über Querungshilfen – gerade auf den größeren, stark befahrenen Straßen im Stadtgebiet – sprechen, die Hammer Straße also eingeschlossen.

Ob die Gehwegsanierung in Gänze notwendig ist, bezweifelte Meiwes allerdings. „Das ist mit einem hohen Kostenaufwand verbunden und die meisten Menschen, die dort entlanggehen, biegen letztlich in die Eixtenbrede ab“, habe er beobachtet. Der Rest des Gehwegs würde selten benutzt. Die Verwaltung wies in diesem Zusammenhang auf die neue Wohnbebauung im Umfeld hin, die einen entsprechenden Bedarf erzeuge.

Antrag auf beidseitige Erneuerung

Die CDU-Fraktion beantragte im Betriebsausschuss, dass der rote Gehweg westlich der Hammer Straße ebenfalls ausgebaut wird. SPD und Grüne stimmten dagegen, CDU und FWG dafür, die FDP enthielt sich. Damit wurde durch das Fachgremium ein beidseitiger Ausbau beschlossen.

Übrigens gehen die in Kürze startenden Bauarbeiten auch mit der Installation einer neuen Straßenbeleuchtung in diesem Bereich einher, wie Matthias Wehmeyer, Gruppenleiter Bau- und Straßenunterhaltung bei den Ahlener Umweltbetrieben, in derselben Sitzung mitteilte. Eine entsprechende Vorlage erhielt ein einstimmiges Votum von Seiten der Politik.

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