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Jubilarehrung des CDU-Stadtverbands Ahlen

Politische Arbeit beginnt im Kommunalen

AhlenAhlen.

Jahrzehntelange Treue wurde am Samstag beim CDU-Stadtverband Ahlen ausgezeichnet – im Beisein zahlreicher Ehrengäste, allen voran Ex-Abgeordneter Wolfgang Bosbach.

Im Beisein der lokalen CDU-Vorstände sowie der Vertreter aus Kreis-, Landes- und Bundespolitik wurden die Jubilare des Stadtverbands am Samstagvormittag geehrt. Foto: Christian Wolff

Urkunden, Ehrennadeln und Präsente – für die Jubilarehrung des CDU-Stadtverbands Ahlen lagen sie alle passend vorbereitet auf einem Tisch bereit. Nur ein Blumenstrauß war nicht geplant. Den organisierte Vorsitzender Peter Lehmann am Samstagvormittag ganz spontan, nachdem er erfahren hatte, dass sein Ehrengast Wolfgang Bosbach nach Ahlen gekommen war, obwohl bei ihm selbst an diesem Tag noch ein Familienfest im Kalender stand.

Strauß spontan organisiert

„Meine Frau hat heute Geburtstag“, verriet Bosbach, der die CDU mehr als zwei Jahrzehnte im Bundestag vertreten hat. Trotz der Terminfülle, die seinen Kalender auch nach dem Ende seiner aktiven Zeit bestimmt, gab er sich betont locker und aufgeschlossen. Mit vielen Besuchern der Veranstaltung kam er nach dem offiziellen Teil ins Gespräch.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Jubilare, die den Christdemokraten seit Jahrzehnten die Treue halten und mit viel Applaus bedacht wurden. „Genießen Sie den Tag, es ist Ihrer“, sagte Stadtverbandschef Peter Lehmann in seiner Begrüßung. Bürgermeister Dr. Alexander Berger betonte: „Man muss nicht Angehöriger oder Wähler der CDU sein, um das Wirken und die Erfolge der Mitglieder zu würdigen.“ Die Ergebnisse kämen schließlich den Menschen zugute, die hier leben. „Wer in der Ahlener Politik so lange Zeit mitmischt, muss nicht weniger sturmerfahren sein, wie es für unsere Vertreter im Land oder Bund gilt.“ Wie wichtig es ist, sich für die eigene Stadt zu engagieren, das habe Konrad Adenauer schon 1949 beschrieben, so Berger: „Die beste Vorschule für Politik ist und bleibt die Kommunale Arbeit“, zitierte er den späteren Bundeskanzler aus den Kommunalpolitischen Blättern der CDU und schlug beispielhaft den Bogen zu den Erkenntnissen aus dem „Ahlener Programm“ von 1947.

Die Jubilare

Der Landtagsabgeordnete Markus Höner bekräftigte in seinem Grußwort, dass die CDU „schon immer eine diskussionsfreudige Partei“ gewesen sei. „Viele Meilensteine wurden dabei in Ahlen gesetzt.“ Dabei nannte er ebenfalls das vom Stadtoberhaupt bereits erwähnte Programm, aber auch die Arbeit Einzelner – zum Beispiel von Herbert Faust. „Er hat hier und in der Kreispartei große Fußstapfen hinterlassen“, sagte Höner. Und auch für ihn persönlich sei Ahlen ein wichtiger Anlaufpunkt in der politischen Arbeit, wie es schon bei seinem Vorgänger im Landtag, Henning Rehbaum, der Fall gewesen sei. Rehbaum ließ es sich trotz der vielen Verpflichtungen als Bundestagsabgeordneter ebenfalls nicht nehmen, die Veranstaltung am Galgenberg zu besuchen. „Wir arbeiten auf allen Ebenen gut zusammen“, hielt Rehbaum mit Blick auf die Gäste fest und schloss sich den Gratulationen für die anwesenden Jubilare gerne an.

Die Auszeichnungen nahm Peter Lehmann gemeinsam mit Wolfgang Bosbach, Markus Höner und der Mitgliederbeauftragten Gina Kriwat vor. Ein Extra-Präsent hielt er jedoch für Matthias Harman bereit. „Ihm gelingt es immer wieder, hochkarätige Personen nach Ahlen zu holen“, lobte der Stadtverbandschef und nannte beispielhaft Annegret Kamp-Karrenbauer, Ralph Brinkhaus und eben jetzt Wolfgang Bosbach.

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