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Ortsausschuss Vorhelm besucht Musikverein

Professioneller Proberaum

Tönnishäuschen

Hell und modern ist der Proberaum des Musikvereins Vorhelm nach der umfassenden Sanierung im Obergeschoss der Alten Schule geworden. Der Ortsausschuss überzeugte sich davon bei einem Ortstermin.

Von Christian Wolff

Der einstige Dachboden der Alten Schule Tönnishäuschen ist seit fast einem Jahrzehnt das Domizil des Musikvereins Vorhelm. Die Vorsitzende Ursula Scherlitz stellte den Mitgliedern des Ortsausschusses jetzt vor, was sich darin nach der Sanierung verändert hat. Foto: Christian Wolff

Der Dachboden der ehemaligen zweiklassigen Volksschule – einst Schuhlager, später Filmstudio „Metro-Politain“ – hat sich gemausert. Seit fast zehn Jahren ist er das Domizil des Musikvereins Vorhelm und präsentiert sich nach umfassender Sanierung als professioneller Proberaum.

„Das ist ein Riesengewinn für uns“, sagte die Vorsitzende Ursula Scherlitz am Dienstagnachmittag beim Ortstermin mit dem Vorhelmer Ortsausschuss. Dank der Fördermittel, die unter anderem aus dem städtischen Fonds für bürgerschaftliches Engagement stammen, wurde der Raum mit neuen, dimmbaren Leuchten ausgestattet. 3600 Euro hatte der Ortsausschuss dafür bewilligt (wir berichteten). Die Mitglieder sehen das Geld gut investiert, schließlich sei Nachwuchsförderung in den Vereinen gerade nach der schweren Pandemiezeit gefordert, sagte Hubertus Beier.

Schneeschmelze erhöhte den Druck

Der Umbau war aus zwei Gründen nötig. Zum einen war die Ausstattung, die zumeist aus zweiter Hand stammte, nicht mehr zeitgemäß oder gar irreparabel, zum anderen hatte ein Wasserschaden nach der Schneeschmelze im Februar 2021 den Druck erhöht. Neben den neuen Leuchten haben die Mitglieder in vielen ehrenamtlichen Stunden auch einen neuen Fußboden, flexible Tische, moderne Boxen und den nötigen Schallschutz eingebaut, berichtete Ursula Scherlitz weiter. So haben die Musiker nicht nur alle Möglichkeiten, gemeinsam ihr Repertoire einzustudieren, sondern auch einen gemütlichen Ort für Feste, Versammlungen oder Ehrungen. „Leider konnten wir hier in der Coronazeit erst ein einziges Mal in voller Besetzung spielen“, so Scherlitz. Aber das werde nun sicher bald wieder häufiger möglich sein. „Unser Jugendblasorchester probt bereits regelmäßig hier.“

Ursula Scherlitz Foto: Christian Wolff

Bei den jungen Aktiven habe der Verein während der Pandemie einen leichten Schwund verzeichnen müssen, da es eben an Proben und Auftritten fehlte, erklärte die Vorsitzende. Das versuche man nun zu kompensieren. Aktuell seien 20 Aktive dabei. Beim großen Blasorchester seien es sogar 50 bis 60. Gemeinsam zeigen sie bereits am Samstag in der Ahlener Stadthalle ihr Können.

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