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1. Ahlener Fachmesse am Juk-Haus

Programm-Paket für die Familie

Ahlen

Bunte Unterhaltung, qualifizierte Informationen: Die 1. Ahlener Familienmesse am Juk-Haus zog am Wochenende Hunderte an. Fazit: Premiere geglückt!

Von Angelika Knöpker

Ein voller Erfolg wurde die 1. Ahlener Familienmesse. Die Stadt hatte in Kooperation mit vielen Einrichtungen, Trägern und Vereinen ein buntes Programm zum Mitmachen auf die Beine gestellt. Infostände und Aktionen lockten Hunderte Besucher an. Foto: Angelika Knöpker

In der ersten Reihe vor der Bühne sitzt Kayleen und verfolgt mit ihrem Vater das Programm. Die Fünfjährige isst mit Genuss ein Eis und lutscht an ihrem Lolly, den sie gerade für das Mitmachen beim Gesangsauftritt „Gib auf mich Acht“ bekommen hat. Den passenden Button dazu hat sie an einem der Aktionsstände gestanzt. Sie ist begeistert von der ersten Ahlener Familienmesse und der zehnjährige Tino neben ihr kann nur zustimmen. Was hat Dir am besten gefallen? Seine Antwort: „Alles ist super“. Das empfinden auch die vielen Besucher rund um das Jugend-und Kulturhaus am Samstag so. Das Konzept ist aufgegangen und drängt nach einer Wiederholung.

„Das ist keine kirchliche Messe“, stellte Sozialdezernentin Stephanie Kosbab in ihrer Begrüßung heraus. Vielmehr wolle die Stadt in Zusammenarbeit mit vielen Einrichtungen, Trägern und Vereinen zeigen, welche Angebote es in der Wersestadt für Familien gibt, auch für diejenigen, die Hilfe benötigen. Ihr Dank galt allen kleinen und großen Künstlern auf der Bühne, besonders aber dem Organisatoren-Team für die tolle Vorbereitung und den vielen Helferinnen und Helfern an den Ständen. Sie informierten nicht nur, sondern boten Aktionen wie Basteln, Spielen, Stelzenlaufen und vieles mehr an.

Im Gespräch mit Moderator Tobias Winopall erklärte Lisa Kalendruschat als Koordinatorin der Präventionskette die Idee. Nina Feldhaus, engagierte Schulsozialarbeiterin am Städtischen Gymnasium hatte Ende des vergangenen Jahres den Vorschlag gemacht. „Damit wollten wir ein niedrigschwelliges Angebot für alle Familien schaffen“, sagte sie. So informierte Donum Vitae zu allen Fragen der Schwangerschaft und bot Unterstützung an, Arbeiterwohlfahrt und Caritasverband stellten sich und ihre Angebote vor und luden zu Aktionen ein. „Ich freue mich, dass so viele Familien aus ganz unterschiedlichen Kulturen heute den Weg hierher gefunden haben“, sagte Daniela Noack vom Integrationsteam, die gemeinsam mit Mehmet Tanli und Lisa Kalendruschat den Info-Point betreute. Hier gab es Informationen zum Programm und zu den Institutionen und Vereinen. Für das leibliche Wohl der Besucher war bestens gesorgt.

Daniela Noack, Integrationsteam

Langeweile kam nicht auf, dafür sorgte das abwechslungsreiche Non-Stopp-Bühnenprogramm von 11 bis 17 Uhr. Die beiden Orchester des Städtischen Gymnasiums und der Overbergschule begeisterten ebenso wie der Chor der Kita-Kinder mit dem von Martin Göcke komponierten Lied „Gib auf mich Acht“, zu dem auch die Eltern aufgefordert wurden, mitzuklatschen und zu tanzen.

Gute Laune verbreitete die Show-Company des Juk-Hauses mit Tanz -und sportlichen Akrobatikeinlagen. „Kickbo by Mao“ gab eine Kostprobe seines Könnens und die Green Care Farm Hof Berkhoff machte einmal mehr deutlich, wie wichtig Natur und Bewegung für die Entwicklung und Lernfähigkeit der Kinder sind.

Voll zufrieden waren Veranstalter und Kooperationspartner zum Schluss. Das Beste: Das Wetter hatte entgegen den Erwartungen doch noch mitgespielt.

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