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Museum der Menschheit

Randvolles Programm bis Oktober

Ahlen

Die abgedruckte Route mit den Porträts war schon sehnlichst erwartet worden. Doch im Programmheft zur Freiluftausstellung „Museum der Menschheit“ befinden sich noch viele weitere Informationen.

Von Dierk Hartleb

Sie laden zum Besuch der Rahmenveranstaltungen ein (v.l.): Gerd Buller, Elke Kreutzer, Dietmar Zöller, Birgit Zöller, Angelika Martin-Wind und Benedikt Ruhmöller. Foto: Dierk Hartleb

Open-Air-Kino auf der Zeche mit dem Film „Ich bin ein Mensch“ am 7. August, Besteigung der Fördertürme am 15. August, Tag der Straßenmusik in der Innenstadt am 20. August, ein klassisches Gitarrenkonzert mit dem Duo Bergerac am 24. September in der Stadtgalerie, zwei geführte Radtouren durch die Ausstellung „Museum der Menschheit“, eine Malaktion des Fördervereins für Flüchtlinge – das Rahmenprogramm zur Freiluftausstellung von Ruben Timman verspricht noch einen ganzen Strauß von Veranstaltungen.

Am Montag stellten Innosozial-Geschäftsführer Dietmar Zöller, Co-Kunstvereinsvorsitzender Gerd Buller und Benedikt Ruhmöller das von Birgit Zöller und Elke Kreutzer gestaltete Programmheft vor. „Wichtig war uns, die Route mit den Porträts abzudrucken“, betonte Dietmar Zöller, weil viele Leute danach gefragt hätten. Hinzu kommt ein Plan für die Sonderausstellung auf der Zeche mit den Porträts der Bergleute.

Weitere Veranstaltungen in der Planungsphase

Einige Veranstaltungen befinden sich auch noch in der Planungsphase wie eine Lesekarawane der Stadtbücherei in Verbindung mit dem Städtischen Gymnasium oder eine Diskussion über die Innosozial-Untersuchung „Kultur für alle“. Für Ruhmöller, Mitinitiator der Ausstellung, leistet das Projekt schon jetzt einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Teilhabe der migrantischen Bevölkerung, die bei den bisherigen Kulturangeboten meist abseits steht. Insofern komme dem Projekt schon jetzt eine besondere Bedeutung zu, weil sie ganz unterschiedliche Ethnien und Kulturen zusammenführe. Darüber hinaus biete die Ausstellung die Chance, überregional wahrgenommen zu werden. Bei seiner ersten öffentlichen Führung habe er auch auswärtige Gäste begrüßen können.

Alle Stationen mit QR-Code versehen

Neben dem Kunstverein, der sich mit eigenen Veranstaltungen beteiligt wie einer Lesung mit Angelika Knöpker und Gerd Buller sowie in Kooperation mit dem Förderverein für Flüchtlinge zwei Workshops für Kinder mit dem Künstler Sven Henric Olde, steuern auch die zahlreichen Fachdienste von Innosozial eigene Veranstaltungen zum Rahmenprogramm bei. So ist für den 19. August eine Diskussion mit dem Psychosozialen Traumazentrum zu Perspektiven der Flüchtlingspolitik terminiert.

Zusätzlich hat Elke Kreutzer, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, alle Stationen mit einem QR-Code mit Hintergrundinformationen zu den Porträts versehen lassen. Um sprachliche Hürden zu überwinden, soll die Programmbroschüre auch noch in die Ahlen gängigen Sprachen übersetzt werden.

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