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Komplizierter Einsatz

Rettungshubschrauber sackt im Anflug ab

Ahlen

Einen zweiten Rettungshubschrauber musste der Einsatzleiter Samstagmorgen zu einem häuslichen Unfall in die Schützenstraße rufen. Grund: Der erste hatte beim Landeanflug Bauplane aufgewirbelt, die die Rotorblätter traf. Weil unsicher war, ob das Schäden verursacht hatte, musste eine weitere Maschine das bei einem Fenstersturz verletzte Mädchen nach Münster fliegen.

Jörg Pastoor

Zwei Rettungshubschrauber mussten für den häuslichen Unfall nach Ahlen fliegen. Foto: Jörg Pastoor

Der Fenstersturz eines 15-jährigen Mädchens in der Schützenstraße verlief am Samstagmorgen unerwartet kompliziert. Es mussten gleich zwei Rettungshubschrauber angefordert werden.

Die Jugendliche war nach Angaben der Feuerwehr aus einem Fenster im zweiten Geschoss eines Wohnhauses gestürzt. Wegen der Schwere der Wirbelsäulenverletzungen forderte die Einsatzleitung einen Helikopter aus Lünen an – bei derartigen Verletzungsbildern ist der Luftweg schonender und schneller für den Patienten.

Als die ADAC-Maschine im Landeanflug Richtung Schützenstraße ist, reißt sich durch den Luftdruck Bauplane auf, die die Rotoren der Maschine trifft, worauf der Hubschrauber kurz absackt, aber sicher landen kann. Weil unklar ist, ob und wenn ja welche Schäden der Hubschrauber abbekommen hat, muss ein zweiter her, der wenig später, aus Dortmund kommenden, auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache am Konrad-Adenauer-Ring landet, wo er das Mädchen aufnimmt und zur Uniklinik nach Münster fliegt.

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