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Begrüßungsgottesdienst für neuen Standortpfarrer

Roman Fries fühlt sich in der Truppe wohl

Ahlen

Feierstunde in der „Westfalen-Kaserne“: Pater Roman Fries wurde als neuer Standortpfarrer in sein Amt eingeführt.

-pes-

Dr. Ludger Kaulig, Pater Markus Ganzauer , Pater Dr. Rainer Autsch, Pater Dr. Jozef Zablockic, Monsingore Rainer Schnettker, Pater Roman Fries und Pfarrer Heinrich Kramer (v.l.) bei der Begrüßung. Foto: Peter Schniederjürgen

Pater Roman Fries ist der neue katholische Standortpfarrer für Ahlen und Unna. Am Dienstag wurde er vom leitendenden Militärdekan Monsignore Rainer Schnettker in der St.- Martin-Kapelle der „Westfalen-Kaserne“ ins Amt eingeführt. Ebenso stellte Roman Fries seine zukünftigen Amtsräume vor.

„Es ist schön, für das Amt wieder ein Dach über dem Kopf zu haben“, lobte der Militärdekan. Denn lange waren die Räume der Militärseelsorge im Bau. Ein schwieriger Zustand für den Seelsorger der Soldaten in Ahlen und Unna. Jetzt hat das neue Pfarramt des Pallotiner-Paters seinen Sitz nahe der Wache.

Den Weg Roman Fries‘ zum Militärseelsorger umriss Monsignore Schnettker: „Er begann als Seelsorger im Koblenzer Bundeswehr-Krankenhaus.“ Es folgte eine Entsendung nach Masar-i-Sharif in Afghanistan. Danach habe er in der Truppe bleiben wollen. So kam Pater Fries nach Ahlen.

Der stellvertretende Kommandeur, Oberstleutnant Jörg Glugla begrüßte den Pater: „Ausbildung und Erziehung können bei Soldaten viel erreichen, aber nicht die Seele.“ Doch sei diese wichtig für die Menschlichkeit bei der Auftragserfüllung.

Schnelle Kontaktaufnahme

„Wir heißen Sie in Ahlen herzlich willkommen, lassen Sie sich auf die Ahlener ein und Sie werden sich hier schnell wohlfühlen“, versprach Bürgermeister Dr. Alexander Berger. In einer Stadt mit weit über 100 Nationalitäten „kommt auch ein Rheinländer gut zurecht“, schmunzelte der Stadtchef.

Für die schnelle Kontaktaufnahme bedankte sich der Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig. Für ihn und sein Seelsorgeteam ist der Pallotiner-Pater willkommene Verstärkung. „Vielen Dank, das du uns sogleich deine Unterstützung angeboten hast“, freute sich Dr. Kaulig.

Schließlich begab sich die Begrüßungsgesellschaft zum neuen Amtssitz des Militärgeistlichen. Hier ziert nun ein Schild das katholische Militärpfarramt. Die Amtsräume stehen kurz vor der Fertigstellung. Es werden noch Möbel gerückt, dann haben die Soldaten wieder einen katholischen Seelsorger am Ort.

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