Nicht nur wegen Corona: Kein Public Viewing zur EM

„Rudelgucken“ nur im kleinen Rahmen

Ahlen

Auch wenn die zusehends entspanntere Corona-Lage es zulassen würde: „Rudelgucken“ wird es im großen Stil bei der am Freitag beginnenden Fußball-EM in Ahlen nicht geben.

Von Peter Harke

Grenzenlos war der Jubel am 13. Juli 2014 in der Ahlener Stadthalle, als Mario Götze die deutsche Fußballnationalmannschaft zum vierten WM-Titel schoss. Bei der am Freitag beginnenden EM wird es Public Viewing in dieser Form nicht geben. Foto: Sabine Tegeler

Andreas Bockholt bekommt noch heute Gänsehaut, wenn er an den 13. Juli 2014 zurückdenkt, den Tag, an dem Deutschland im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro zum vierten Mal Fußball-Weltmeister wurde. Rund 1000 Fans fieberten und zitterten bei der Liveübertragung des Finales in der Ahlener Stadthalle mit – bis zur 113. Minute, in der Mario Götze den erlösenden 1:0-Siegtreffer gegen Argentinien erzielte. Wie das Spiel ging auch die Party anschließend in die Verlängerung. „Wir hatten das letzte Fass Bier am Hahn, wären fast trockengefallen“, erinnert sich Bockholt.

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