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„We Salute You“ in der Stadthalle

Rund 500 AC/DC-Fans wunschlos glücklich

Ahlen

Alte Hardrock-Freunde und junge Rocker waren gleichermaßen begeistert vom Auftritt der Band „We Salute You“, die auf den Spuren ihrer großen Vorbilder wandelten und einen AC/DC-Hit nach dem anderen zum Besten gaben.

Von Werner Fechner

Die überdimensionale „Höllenglocke“, unter der Kili Locke (l.) und Grant Foster (r.) Gitarre und Stimme erschallen ließen, war fest an der Bühnendecke der Stadthalle befestigt. Foto: Werner Fechner

Auch beim dritten Auftritt vor Ahlener Publikum ist der musikalische Gruß der fünf Musiker aus der AC/DC-Tribute-Band „We Salute You“ am Freitagabend in der Stadthalle ohne Zweifel gut angekommen. Rund zwei Stunden lang spielte die Band vollkommen authentisch den Hardrock ihrer legendären Vorbilder aus der australischen Band AC/DC und begeisterte damit rund 500 Konzertbesucher.

Der größte Teil des Publikums war sicher mit der Musik der 1973 gegründeten Hardrock-Band AC/DC aufgewachsen, was einwandfrei am Alter erkennbar war. Doch so mancher erschien auch mit Familiennachwuchs. Der englische Sänger Grant Foster brachte mit seiner rauchigen Stimme, die an den legendären AC/DC-Sänger Brian Johnson erinnert, alte Hardrock-Freunde und junge Rocker gleichermaßen in Stimmung und zum Tanzen. Leadgitarrist Kili Locke, ging mit seiner Gibson-Les-Paul-Gitarre sowohl vom Alter als auch vom Aussehen als Enkel von AC/DC-Gitarrist Agnus Young durch. Die obligatorische Schuluniform mit kurzer Hose passte ihm ausgezeichnet. Neben diesen beiden Musikern wirkten am Klangbild von „We Salute You“ Rhythmusgitarrist Nick Young, Bassist Wolf „Baba“ Hail und Schlagzeuger Erwin Rieder mit.

Rockklassiker und neue Stücke

Die Auswahl der gespielten Songs ließ für die AC/DC-Fans kaum Wünsche offen. Da gehörten die Stücke „Back in Black“ und „Shoot To Thrill“ genauso dazu, wie die weltbekannten Rockklassiker „Highway To Hell“, „Thunderstruck“ und „T.N.T.“. Aber auch Stücke aus dem letzten im November 2020 erschienenen AC/DC-Album „Power Up“ waren vertreten.

Aus den insgesamt 16 veröffentlichten Studioalben der australischen Hardrock-Band gab es für die nicht nur aus Ahlen angereisten Fans genug zu hören und auch zu sehen. Und selbstverständlich zelebrierten die fünf Musiker das Stück „Let There Be Rock“ (Es werde Rock). Der auch als Evangelium des Rock bezeichnete Song setzte bei den Besuchern nicht nur jede Menge Emotionen, sondern auch großen Bewegungsdrang frei.

Konzert unter der „Hell Bell“

Drei große Trucks, die auf dem Rathausvorplatz parkten, hatten tonnenschwere Bühnen-Deko und technisches Gerät wie Verstärker und Beleuchtungen angeliefert. Die riesige überdimensionale „Hell Bell“ (Höllenglocke), die AC/DC seit 1980 mit dem Erscheinen des sechsten Studioalbums „Back in Black“ bei allen Auftritten an die Bühnendecken brachte, fehlte auch beim Ahlener Gastspiel in der Bühnendekoration von „We Salute You“ nicht. Ebenso wenig die 21 Kanonen, aus denen beim Finale reichlich Rauch quillte.

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