1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Sänger können wieder aufatmen

  8. >

Jahreshauptversammlung des MGV Concordia

Sänger können wieder aufatmen

Ahlen

Ein schwieriges Jahr liegt hinter dem MGV Concordia. Doch seit Juli dürfen die Chorproben wieder in gewohnter Form stattfinden. Und die Sänger haben sich einiges vorgenommen.

-fb-

Sänger des Jahres wurden (v.l.): Wolfgang Heymann, Franz-Josef Börste, Horst Stemmer, Hermann Neuhaus, Dieter Knaup, Wilfried Dieckmann, Fulvio Perrini und Theo Recker. Foto:

Nach einem Jahr Lockdown und Chorproben auf Distanz im Garten der Begegnungsstätte oder im Kirchenraum von St. Marien können diese im MGV Concordia seit Juli wieder in gewohnter Form stattfinden. Das galt auch für die Jahreshauptversammlung, zu der der Vorsitzende Franz-Josef Börste zahlreiche Sangesbrüder begrüßen konnte. Unter ihnen waren auch Alterspräsident Josef Herweg und Ehrenmitglied Willi Appelhoff.

Ein schwieriges Jahr liegt hinter den Concordianern. Wurde bisher die Meinung vertreten, dass Singen gesund sei, das Immunsystem stärkt, das Gedächtnis fördert und die Atmung des Sängers kräftigt und glücklich macht, habe man lernen müssen, dass Aerosole Viren verbreiten und Sänger zu Superspreadern werden können. Durch die Impfung sei aber die Gefahr reduziert, ernsthaft an Corona zu erkranken.

Bedingt durch Krankheit und Tod schrumpfte die Zahl der Aktiven und fördernden Mitglieder. Zu Ehren der in 2020 und 2021 verstorbenen zehn Aktiven erhoben sich die Sänger von ihren Plätzen. Coronabedingt habe man sich nicht gebührend verabschieden können, so der Vorsitzende.

23 Proben abgehalten

Seit Jahren führt der Chor eine Anwesenheitsliste, um den Sänger des Jahres zu ermitteln. Es wurden 23 Proben abgehalten. Im Schnitt waren 30 Sänger anwesend. Franz-Josef Börste und Hermann Neuhaus haben bei keiner Probe gefehlt. Winfried Dieckmann und Dieter Knaup fehlten einmal und Rudi Berkemeier, Wolfgang Heymann, Heinz Knipping sowie Fulvio Perrini zweimal. Sie wurden damit die Sänger des Jahres.

Dem Kassenbericht von Norbert Kleinhans war zu entnehmen, dass die Concordianer auf gesunden Füßen stehen: Das bestätigte Friedhelm Rüenhorst als Kassenprüfer. Für den ausscheidenden Peter Schmies wurde Theo Mertenskötter als neuer Kassenprüfer gewählt. Dank galt auch dem Dirigenten Wilfried Thorwesten, der seit 1996 das Dirigat führt. Man habe viel mit ihm erlebt und von ihm gelernt und viele neue Chorsätze mit ihm einstudiert, manchmal auch gegen einige Kritiker. Franz-Josef Börste appellierte an die Mitglieder, regelmäßig zu den Chorproben zu kommen. Das erleichtere die Arbeit des Dirigenten. Bis zum Stiftungsfest im Oktober und zum Dreikönigssingen sei noch einiges zu erledigen so die Einstudierung des Chorsatzes „Über den Wolken“ nach dem Lied von Reinhard Mey.

Noch kein Vereinslied gefunden

Verabschiedet mit einem Weinpräsent wurden die Kassierer Wolfgang Heymann, Gerhard Krause, Dieter Rensing, Friedhelm Ruenhorst und Werner Tomiscny, die bisher die Beiträge von fördernden Mitgliedern einkassiert hatten. Diese haben aber inzwischen eingewilligt, dass die Beiträge in Zukunft abgebucht werden.

Nach dem Tod von Fritz Horstmann, der über Jahrzehnte das Chorarchiv aufgebaut und verwaltet hatte, wird Leo Hagen dieses Amt übernehmen. Die Begegnungsstätte St. Marien bleibt weiter Vereinslokal der Concordianer.

Auf der Suche nach einem Vereinslied ist man noch nicht fündig geworden. Zum Abschluss stimmte Chorleiter Wilfried Thorwesten seinen Favoriten „Vive l‘amour“ an, der von allen begeistert mitgesungen wurde.

Startseite