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Vorschläge zur Neugestaltung willkommen

Schönheitskur für eine Mauer

Ahlen

Schön ist sie schon lange nicht mehr, die Mauer des Rot-Weiß-Stadions. Das soll sich aber ändern. Und deswegen ist jetzt Kreativität gefragt. Jeder kann seine Ideen einbringen.

Von Ralf Steinhorstund

Die Stadionmauer ist kein Schmuckstück: Bent Gosda, Marcel Fels, Dennis Thiele, Karina Krzewina, Gero Stroemer, Alois Brinkkötter, Hermann Huerkamp, Markus Gantefort und Urim Kodzadziku (v.l.) wollen das ändern. Foto: Ralf Steinhorst

Mach‘ die Mauer doch bunt: eine Forderung, für die Mauer des Wersestadions an der August-Kirchner-Straße, die aus Sicht von Rot-Weiß Ahlen, der Fritz-Winter-Gesamtschule und verschiedener Abteilungen der Stadt Ahlen wahrlich kein Schmuckstück ist. Mit dem Aufruf „Sei dabei“ sollen kreative Köpfe nun Gestaltungsmöglichkeiten entwickeln. Angesprochen sind Einzelne, Mannschaften, Vereine, Schulklassen und alle, die Lust darauf haben.

Eingangstor zum Stadtteil

„Wenn eine Eintrittskarte der Zutritt zum Stadion ist, dann ist die Stadionmauer das Eingangstor zum Stadtteil“, schlug Stadtteilbürogeschäftsführer Hermann Huerkamp thematisch eine Brücke zum Sport. Mit dem Handlungskonzept Süd/Ost zur Städtebauförderung gehöre eben auch das Programm „Wohnumfeldmaßnahmen“. Und da passe eine Neugestaltung der Stadionmauer gut rein.

Auch Rot-Weiß Ahlen sieht Handlungsbedarf, der stellvertretende Vorsitzende Gero Stroemer berichtete, der Verein sei schon angefangen, den Eingangsbereich aufzuwerten. Wenn das Konzept zur Verschönerung der Mauer steht, will der Verein die Abschlussarbeiten an die Mauergestaltung anpassen.

„Wir haben für Verschönerungsarbeiten viel Geld an die Seite gelegt“, deutete Stadtentwickler Markus Gantefort an, dass bei der Gestaltung finanziell einiges möglich sei. Trotzdem: Damit solle keine Werbeagentur beauftragt werden, es soll die Kreativität jener Raum finden, die hier Sport machen oder zur Schule gehen. Bei den Motiven werden keine Grenzen gesetzt. „Eines ist doch klar, es wird schöner aussehen als jetzt“, so Gantefort. Was dessen Mitarbeiter Dennis Thiele untermauerte: „Es soll ein identifikationsstiftendes Projekt werden.“

Fritz-Winter-Gesamtschule verpflichtet

Diesbezüglich sah sich Schulleiter Alois Brinkkötter gefordert. Schließlich habe man einige Kunst- und Sportklassen und der Name Fritz-Winter-Gesamtschule verpflichte. Da würden sicher einige Konzepte kommen. Auch Bent Gosda vom Jugendförderkreis Rot-Weiß Ahlen sowie Urim Kodzadziku aus dem Jugendbereich der Stadt wollen kräftig die Werbetrommel rühren.

Bis zum 15. Januar können Gestaltungsvorschläge beim Stadtteilbüro am Glückaufplatz oder per Mail an info@stadtteilbuero-ahlen.de eingereicht werden. Dann wird eine Sichtung der Vorschläge vorgenommen. Erst, wenn das endgültige Konzept feststeht, wird auch die bauliche Sanierung vorgenommen, um diese auch der Neugestaltung anzupassen. Weitere Informationen sind ab Donnerstag online erhältlich. Ein Flyer mit QR-Code unterstützt das Projekt.

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