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Augustin-Wibbelt-Schule

Schrankwand nach Maß für den Werkraum

Vorhelm

Im Rahmen ihres jährlichen Möbelbauprojekts für soziale oder öffentliche Einrichtungen hat das Berufskolleg Beckum mit dem zweiten Ausbildungsjahr im Bildungsgang Tischler und Holzmechaniker eine Schrankwand nach den Vorstellungen der Augustin-Wibbelt-Schule gebaut.

Von Ralf Steinhorst

Mit dem maßgefertigten Wandschrank durch das zweite Ausbildungsjahr der Bildungsgänge Tischler und Holzmechaniker bieten sich im Werkraum der Augustin-Wibbelt-Schule wesentlich mehr Stauräume als zuvor. Foto: Ralf Steinhorst

Die Augustin-Wibbelt-Schule darf sich über eine maßgefertigte neue Schrankwand in ihrem Werkraum freuen. Im Rahmen ihres jährlichen Möbelbauprojekts für soziale oder öffentliche Einrichtungen hat das Berufskolleg Beckum mit dem zweiten Ausbildungsjahr im Bildungsgang Tischler und Holzmechaniker eine Schrankwand nach den Vorstellungen der Schule geplant und gebaut.

„Die alten Schränke waren jetzt wirklich auf“, blickte Schulleiterin Diethild Sicking auf die vier Einzelschränke im Werkraum zurück, die inzwischen entsorgt werden. Der Werkraum dient als Lagerraum für Unterrichtsmaterial, aber auch als Raum für Werkarbeiten für die Holzarbeit. Die neue Schrankwand bietet wesentlich mehr Stauraum als die ehemaligen vier Schränke. Eigentlich hätte die Augustin-Wibbelt-Schule gar keinen Schrank erhalten sollen, der eigentliche Projektnehmer fiel aber im August unvorhergesehen weg, so dass Werkstattlehrer und Vorhelmer Sven Huesmann ließ daraufhin seine Drähte zur Augustin-Wibbelt-Schule spielen ließ, ob dort ein bestimmtes Möbel gebraucht würde. Die Zeit drängte, da die 22 Schüler des zweiten Ausbildungsjahres nur im Blockunterricht die Schule besuchen. Die Vorhelmer Grundschule nutzte die Chance und griff zu.

Pöggsken-Griffe als Symbol

Schnell analysierten Sven Huesmann und Diethild Sicking den Bedarf, den der Schrank erfüllen musste, Pöggsken-Griffe als Symbol für die Schule, Lagermöglichkeiten für Landkarten und Auszüge für Physik- und Chemiekästen waren der Wunsch der Grundschule. Unter anderem bewegliche Teile wie Türen und Schubkästen waren für die Qualitätsarbeit des Schranks Ausstattungsmerkmale, welche die Berufsschule als Messlatte anlegte. Im Theorieblock vom 5. bis 30. September entwickelten fünf Schülergruppen je einen Gestaltungsvorschlag, die Grundschule suchte sich dann einen von ihnen für die praktische Umsetzung vom 6. bis 22. Dezember aus. Als Materialsponsoren wurden die Firmen Holtmann, Hettich, Pfleiderer, Rehau, Jowat und Adler gewonnen, die Stadt Ahlen beteiligte sich finanziell an dem Projekt, das auch für die Schüler etwas Besonderes war.

„Es war eine gute Erfahrung und hat viel Spaß gemacht“, sagte stellvertretend Kirsten Frölich. Die Auszubildenden lernen aus dem Projekt, gegebenenfalls können diese Möbelstücke auch Fehler haben. „Das habt ihr super gemacht, danke schön“, zeigte sich Diethild Sicking nach der Aufstellung des Wandschranks begeistert und bedankte sich bei den Schülern des Berufskollegs Beckum.

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