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Diskussion zum „Ahlener Programm“

Schüler finden positives Echo

Ahlen

Zum 75-Jährigen des „Ahlener Programms“ hat sich jetzt auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger zu Wort gemeldet. Unterdessen gibt es für die von Schülern organisierte Diskussion überregionales Lob.

-chw-

Die St.-Michael-Leistungskursschüler mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Schulleiterin Dr. Susanne Terveer, Johannes Epke und Gerd Buller (vorne v.l.). Foto: Christian Wolff

Die Schülerdiskussion des St.-Michael-Gymnasiums zum 75-Jährigen des „Ahlener Programms“ (wir berichteten) stößt landesweit auf ein positives Echo – und das nicht nur in CDU-Kreisen. Von der Runde mit Ministerpräsident Hendrik Wüst und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ist am Donnerstag und Freitag auch überregional berichtet worden.

Fundamente des deutschen Sozialstaats

Am Tag danach meldete sich auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger zu Wort. „Noch heute berufen sich nicht nur führende Sozialpolitiker der Union auf die in Ahlen beschlossenen Grundsätze“, schreibt er in einer Pressemitteilung. „In Ahlen wurden vor 75 Jahren die Fundamente des deutschen Sozialstaats gelegt. Mit ihrem Programm leitete die Partei Konrad Adenauers und Ludwig Erhards den erfolgreichen Wiederaufbau ein, der in das Wirtschaftswunder für Millionen mündete“, würdigt Berger die Konferenz im damaligen Kloster, das noch zwei Jahre zuvor als Lazarett für Kriegsverwundete gedient hatte.

Der 3. Februar 1947 ist für das Stadtoberhaupt nicht nur ein sozial- und wirtschaftspolitisch wichtiges Datum, „sondern auch ein Meilenstein in der Geschichte der Stadt Ahlen.“

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