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Trägerverein macht Pläne

Schullandheim soll sich wieder mit Leben füllen

Ahlen

Der Start nach Corona gestaltet sich in vielen Bereichen nicht einfach. Auch im Schullandheim Winterberg muss sich alles erst wieder einruckeln. Aber der Trägerverein ist optimistisch und hat schon Ideen.

-rst-

Schriftführer Klaus Vorbrink, Kassiererin Diana Zier, der Vereinsvorsitzende Frank Schulz und seine Stellvertreterin Silke Schneider (v.l.) blicken nach den Pandemiebeschränkungen wieder optimistisch in die Zukunft und machen Pläne. Foto: Ralf Steinhorst

Der Trägerverein des Schullandheims Winterberg schaut nach den überstandenen Coronaeinschränkungen wieder optimistisch in die Zukunft. Im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am Dienstagabend im Pfarrsaal der Paul-Gerhardt-Kirche stellte der Vorstand eine zunehmende Zahl an Buchungen fest.

Zuschussprogramme halfen

Der Verein sei froh gewesen, in den Monaten der Coronaeinschränkungen die Zuschussprogramme des Landes gehabt zu haben, sonst wäre er nicht über die Runden gekommen, stellte der Vorsitzende Frank Schulz fest: „Die Pandemiephase liegt aber jetzt hinter uns.“ Allerdings sehe der Vorstand nun die nächste große Herausforderung mit den Kostensteigerungen auf sich zukommen. Durch Personalwechsel sucht er zudem eine Küchenhilfe, ein neuer Hausmeister wurde schon eingestellt. Da zukünftig auch die Reinigung in Eigenregie geführt werden soll, werde auch eine Reinigungskraft gesucht. Beides gestaltet sich aber zäh.

Die stellvertretende Vorsitzende Silke Schneider berichtete von steigenden Gästezahlen, die größtenteils allerdings die Wochenenden gebucht haben. Buchungen durch Schulen blieben weitestgehend aus: „Die Ahlener Grundschulen sind leider immer noch sehr zögerlich“. Deshalb wolle der Verein verstärkt ein pädagogisches Programm in den Blick nehmen, um das Haus noch attraktiver zu machen. Da Busreisen im Preis enorm angezogen hätten, hofft Silke Schneider, dass Winterberg als Nahziel für Schulen wieder attraktiver werde.

Kooperation mit zwei Anbietern

Weitere Steigerungen der Belegungen soll zudem die Kooperation mit einem norddeutschen Anbieter bringen, eine weitere Zusammenarbeit mit einem sauerländischen Anbieter, der Klassenfahrten im Portfolio hat, sei in Planung. Silke Schneider betonte, dass aufgrund der strengen Regelungen im Haus bisher keine Corona-Infektionen aufgetreten seien.

In den vergangenen Monaten wurden eine neue Tischtennisplatte und Bänke für den Tischtennisraum angeschafft. Auch wurden im Haus Renovierungsarbeiten durchgeführt, wie die Fertigstellung der Vertäfelung mit neuer Beleuchtung im Empfangsbereich. Geplant ist unter anderem der Austausch der letzten Holzfenster im Speisesaal, der Austausch einiger Dachrinnen sowie Malerarbeiten im großen Treppenhaus. Deshalb wird das Haus vom 14. November bis 4. Dezember geschlossen.

Das Dankeschön-Wochenende im vergangenen November sei ein voller Erfolg gewesen, jetzt werde das 70-jährige Bestehen des Schullandheims in Angriff genommen. Das soll mit einem Tag der offenen Tür am 16. Oktober gefeiert werden, dafür soll auch ein Bus von Ahlen aus nach Winterberg fahren.

Bei der Wahl zur Kassenprüferin wurde Annegret Klerx zur Nachfolgerin von Fabian Recker gewählt.

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