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CDU-Chef Peter Lehmann spendet

Schullandheim und „Samson“ profitieren

Ahlen / Tönnishäu...

Eine Finanzspritze für gleich zwei Vereine überbrachte Peter Lehmann: Der Trägerverein des Schullandheims in Winterberg und der Förderverein „Kulturgut Samson“ erhielten jeweils 650 Euro vom CDU-Chef.

Peter Schniederjürgen

Den symbolischen Spendenscheck über zweimal 650 Euro übergab Peter Lehmann (M.) an Silke Schneider (Trägerverein Schullandheim) und Christian Wolff (Förderverein Samson). Foto: Peter Schniederjürgen

Der eine Verein darf keine Gäste beherbergen, der andere darf keine bewirten: Mit organisatorischen Arbeiten halten sich sowohl der Trägerverein des Schullandheims in Winterberg als auch der Förderverein „Kulturgut Samson“ seit Beginn der Corona-Pandemie über Wasser.

Wie gerufen kommt da die Spende von Peter Lehmann. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Fraktionschef hat bereits seit Jahren finanzielle Mittel aus den Aufwandsentschädigungen seiner politischen Arbeit für lokale Zwecke und Einrichtungen gespendet. Nun erhalten das Schullandheim Winterberg und das „Kulturgut Samson“ jeweils 650 Euro.

Neuer Empfangsbereich

„Ich weiß, wie schwer es diese Vereine im Moment haben, ganz ohne Buchungen. Aber ich weiß auch, dass in beiden Fällen baulich viel zu tun ist“, sagt Lehmann. „Ich hoffe, dass ich da ein bisschen Anschub geben kann und vielleicht auch andere motiviere, Unterstützung zu leisten.“

Der Trägerverein des Schullandheims möchte das Geld für die weitere Sanierung im Sockelgeschoss und die Einrichtung eines Empfangsbereichs neben dem Eingang am rückwärtigen Parkplatz einsetzen. „Wir sind aktuell damit beschäftigt, den Tischtennisraum zu erneuern. Da kommt ein neuer Fußboden rein“, sagt Silke Schneider. „Eine Glasbauwand ist auch schon entfernt worden.“ Die Vorstandsmitglieder bedauern es sehr, dass sie nun schon so lange keine Schüler und Gruppen mehr beherbergen dürfen. „Hoffentlich wird die Situation im Laufe des Jahres besser.“

Mehr möglich als gedacht

Da 2020 keine Mitgliederversammlung stattfinden konnte, hatte der Förderverein „Kulturgut Samson“, der sich für den Erhalt des ehemaligen Landgasthofes Tönnishäuschen einsetzt, eine schriftliche Umfrage zum geplanten Erwerb des Gebäudeensembles gemacht. „Die Rückmeldungen waren fast durchweg positiv. Nur vier Einsendungen waren kritisch“, sagt Schriftführer Christian Wolff. Seither habe der Vorstand sein Ziel weiterverfolgt und mittlerweile ein tragfähiges Konzept erstellt, das dank großzügiger Unterstützung sogar mehr möglich mache als ursprünglich gedacht. „Es ist leider schwierig, in der aktuellen Lage zu agieren. Ich habe kürzlich eine E-Mail vom Kassierer des Heimatvereins erhalten, der die wildesten Gerüchte über unseren Verein gehört haben will“, so Wolff. Er könne aber beruhigen: „Sobald die angestrebte Lösung dingfest ist, werden alle Mitglieder angeschrieben.“

Peter Lehmann versprach, beide Vereine weiterhin zu unterstützen. „Das sind wichtige Identifikationspunkte für die Menschen vor Ort.“

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