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Ludgeri-Höfe

Senioren üben sich im Boulespiel

Ahlen

Mit den Kugeln so nah wie möglich ans „Schweinchen“ kommen – das ist Boule. Eine Sportart, die in jedem Alter Spaß macht. Warum dann nicht mal einen Boule-Treff in den Ludgeri-Höfen anbieten? Die Idee kam gut an.

-rst-

Das Boulespiel im Innenhof erregte schon Aufsehen bei den Ludgeri-Höfe-Bewohnern. Jörg Eberschneider (l.) zeigte aber auch Besucherinnen und Besuchern, welche Regeln zu beachten sind. Foto: Ralf Steinhorst

Warum nicht mal einen Boule-Treff für Senioren anbieten? Diese Frage stellte sich Jörg Eberschneider, leidenschaftlicher Boulespieler und aktiv beim Pétanque-Club La Différence. Der Quartierstreff der Ludgeri-Höfe bot sich für ihn als idealer Ansprechpartner an. Und der Quartierstreff reagierte umgehend mit Zustimmung. Also fand jetzt der erste Boule-Treff im Innenhof der Ludgeri-Höfe statt, auch wenn statt südfranzösisch-angenehmen Wetterklimas rauer deutscher Spätwintereinfall herrschte. Der Stimmung tat das keinen Abbruch.

„Ich mache das schon bei der Betriebssportgruppe der Stadt Ahlen“, schilderte Jörg Eberschneider. Nach einer Fahrradtour mit Caritas-Mitarbeiterin Angelina Veit sei dann die Idee aufgekommen, Boule auch in den Ludgeri-Höfen anzubieten.

Ausreichend Equipment

Zum Einstieg hatte er noch ausreichend Equipment wie Kugeln dabei. Aber das soll sich ändern, wie Elisabeth Wieland von der Caritas einstreute: „Wir haben vor, einen eigenen Satz anzuschaffen“.

Die Geschäftigkeit der Senioren an den Kugeln fiel auf, in der ersten Etage öffnete sich plötzlich ein Fenster und eine neugierige Seniorin fragte: „Kann man noch mitmachen?“ Sicher doch, einen warmen Mantel übergestülpt und los ging es. Wobei Jörg Eberschneider immer wieder anfeuerte. Ein guter Wurf sei das gewesen, es funktioniert doch gut, hörte man immer wieder.

Jörg Eberschneider kam die Idee, den Senioren in den Ludgeri-Höfen das Boulespiel beizubringen. Foto: Ralf Steinhorst

Elisabeth Wieland indes war froh, dass langsam wieder Abwechslung in die Seniorenalltage kommt. „Das ist das erste Mal nach den Beschränkungen, dass auch Besucher aus dem Stadtteil mit dabei sind.“ Bisher habe es für die Senioren nur interne Veranstaltungen gegeben.

Die ersten Übungsrunden waren gespielt, da stand doch schon der erste Wettbewerb an. Männer gegen Frauen schlug Jörg Eberschneider der Einfachheit halber vor. Auch wenn die Frauen die ersten Runden gewannen, war Bewohner Willi Jaspert begeistert. „Ich spiele zum ersten Mal, ich finde das sehr gut.“ Auch Clubspieler Udo Ackermann, der Jörg Eberschneider unterstützte, war angetan. Das sei eine gute Idee, so kämen die Senioren mal raus.

Dauereinrichtung

Für Elisabeth Wieland soll das Boulespiel an den Ludgeri-Höfen zur Dauereinrichtung werden, am besten auch mit dem Lehrmeister Jörg Eberschneider. Der konnte sich nach diesem Wunsch gut vorstellen, einmal monatlich Sonntagnachmittags vorbeizukommen.

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