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Stadt will sich Initiative anschließen

Sicherer und leiser mit Tempo 30

Ahlen

Leisere und sicherere Straßen durch Tempo 30. Und bessere Luft auch noch gratis dazu: Drei gute Gründe für die Stadt Ahlen, sich der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ anschließen zu wollen.

Von Ulrich Gösmann

Mehr Tempo 30 im Stadtgebiet? Ahlen will sich jetzt der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ anschließen. Foto: Ulrich Gösmann

Die zentrale Forderung ist ambitioniert, das Ziel keineswegs verpflichtend: Tempo 30 dort, wo es für sinnvoll erachtet wird. Bestenfalls stadtweit als neue Regelhöchstgeschwindigkeit. Jetzt will sich auch die Stadt Ahlen der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ anschließen. Und die ist Thema in der nächsten Sitzung des Klimaausschusses am 19. September (Montag) ab 17 Uhr im Ratssaal.

Lebenswert attraktive Städte schaffen

Im Juli 2021 mit den Initiativstädten Aachen, Augsburg, Freiburg, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm gestartet, machen inzwischen 270 Kommunen mit. Ziel der Initiative sei es, lebenswerte, attraktive Städte zu schaffen, die lebenswerte öffentliche Räume brauchen. „Gerade die Straßen und Plätze mit ihren vielfältigen Funktionen sind das Aushängeschild, das Gesicht der Städte. Sie prägen Lebensqualität und Urbanität“, heißt es in der Beschlussvorlage. Dafür sollen die Straßen sicherer und leiser werden, die Luft explizit hier sauberer. Ebenso Straßen als multifunktionale Orte wiedergewonnen und durch simple Verkehrsregelung lesbarer werden.

Keine Verpflichtungen durch Beitritt

Zentrale Forderung der Initiative ist es, den straßenverkehrsrechtlichen Rahmen zu schaffen, der es den Kommunen ermöglicht, Tempo 30 als verkehrlich, sozial, ökologisch und baukulturell angemessene Höchstgeschwindigkeit anordnen zu können. Dort, wo es für sinnvoll erachtet werde. Das könnten auch ganze Straßenzüge sein und – bestenfalls – die ganze Stadt als neue Regelhöchstgeschwindigkeit.

„Der Beitritt zur Initiative hat weder finanzielle Auswirkungen noch entstehen dadurch Verpflichtungen“, heißt es abschließend in der Verwaltungsvorlage. Der Beitritt signalisiere ausdrücklich nur die Unterstützung der Initiative.

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