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50 Kindern beim Sprachcamp von Innosozial

So macht Deutsch lernen mehr Spaß

Ahlen

Bereits zum 15. Mal bietet Innosozial das Sprachcamp für Kinder mit Migrationshintergrund an. Ein Großteil der jungen Teilnehmenden kommt diesmal aus der Ukraine.

Von Angelika Knöpker

50 Kinder und 18 Betreuerinnen und Betreuer nehmen in diesem Jahr am Sprachcamp von Innosozial teil. Foto: Angelika Knöpker

Spielerisch lernen in den Sommerferien – das macht Innosozial mit seinem Sprachcamp möglich. Bereits zum 15. Mal haben Kinder mit Zuwanderungsgeschichte die Möglichkeit, in der ehemaligen Paul-Gerhardt-Schule 14 Tage lang mit anderen im Wechsel ein Theaterstück zu erarbeiten und an der Sprachförderung teilzunehmen.

Mit mehr als 50 Prozent von 50 Teilnehmenden stellt die Gruppe der ukrainischen Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr das Hauptkontingent, gefolgt von Kindern aus der Türkei, aus Mazedonien, Polen, Russland, Aserbaidschan, Ghana und Griechenland. Kompetente Sprachmittler sorgen dabei für die Verständigung. Das 18-köpfige Betreuerteam unter Leitung von Agnieszka Bednorz und Ergül Aydemir ist ebenfalls bunt gemischt.

Theater „Wasserwelt“

Am Mittwoch stand das Basteln der Requisiten für die Theateraufführung zum Thema „Wasserwelt“ frei nach dem Film „ Findet Nemo“ auf dem Freizeitplan. Dabei waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt, um aus entsprechenden Materialien Fische, Wasser und Pflanzen zu gestalten.

Die Theaterpädagoginnen Ute Liekenbrock und Lisei Riemer haben das Stück nach den Wünschen der Mädchen und Jungen konzipiert und lassen ihnen bei der Gestaltung freie Hand. Eine große Hilfe ist dabei Integrationskraft Lena Wiesweg, die bei der Kommunikation mit den ukrainischen Kindern und Eltern unterstützen kann.

Kein Theaterstück ohne Requisiten: Das Basteln stand am Mittwoch im Mittelpunkt der Aktivitäten. Foto: Angelika Knöpker

Mittagspause ist täglich von 12 bis 13.30 Uhr, Ende um 16 Uhr. Mit dem Catering durch den Ahlener Partyservice sind sowohl das Betreuerteam als auch die Kinder sehr zufrieden.

Am heutigen Donnerstag kommt Jonglage-Künstlerin Elina Gudztherova in die frühere Grundschule und für den kommenden Donnerstag hat sich die Feuerwehr zu einem Besuch angesagt. Das wird ein spannendes Erlebnis werden, wenn die Kinder selbst einen Löschschlauch bedienen dürfen.

Den Abschluss bildet am 5. August (Freitag) ab 14 Uhr ein großes Fest. Im Beisein der Eltern werden die jungen Teilnehmenden dann zeigen, was sie gelernt haben und das einstudierte Theaterstück aufführen. Zur gemeinsamen Feier bringen alle Spezialitäten aus ihren jeweiligen Heimatländern mit.

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