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Vorsicht vor Taschendieben

So schnell ist die Geldbörse weg

Ahlen

Vorsicht vor Taschendieben: Wie schnell die Geldbörse weg sein kann, darüber informierte die Polizei auf dem Ahlener Wochenmarkt. Dort hätten Langfinger ein leichtes Spiel gehabt.

Von Peter Schniederjürgen

Foto: Peter Schniederjürgen

Der Ort ist perfekt geeignet für Taschendiebe – und auch für die Polizei, um gegen diese Art von Kriminalität aufzuklären. Genau das taten am Samstag Sandra Bothe und Jürgen Gausebeck von der Kreispolizeibehörde und Vize-Bürgermeister Serhat Ulusoy mit Rebecka Sierleja und Patrick Beyer vom Ordnungsamt. Sie informierten auf dem Wochenmarkt über die Vermeidung von Taschendiebstählen. „Immer Wertsachen nahe am Körper tragen“, mahnte Jürgen Gausebeck. Er riet, Taschen – egal ob an der Jacke oder die Handtasche – immer verschlossen zu halten. „Gerade letztere mit festem Griff tragen“, schlug Sandra Bothe vor. Denn die Täter seien sehr geschickt und arbeiteten meist im Team. Sie beobachteten ihr Opfer und schlügen gern in der Menschenmenge und im Gedränge zu. „Dann sollten nie hohe Bargeldbeträge in der Börse sein“, betonte Gausebeck. Mit einem Blick über den Markt erkannte er sogleich zahllose Fehler bei den Besuchern. Gerade Männer neigten dazu, die Börse in der Gesäßtasche zu tragen. Besser seien die vorderen Taschen. Jürgen Gausebeck sah auch bei den Damen viele Fehler. Das Portemonnaie liege offen im Korb oder in der locker über der Schulter getragenen und unverschlossenen Handtasche. Gern werde auch beim Besuch zweier Stände nacheinander die Börse kurz auf die Theke gelegt. „Das reicht dem Dieb für einen schnellen Zugriff“, führte Jürgen Gausebeck aus. Darum Augen auf, Wertsachen auf das Minimum reduzieren und niemals EC- oder Kreditkarte mit Pin-Nummer zusammen transportieren.

Jürgen Gausebeck (Kreispolizei)
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