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Familienrallye durchs ganze Dorf

Spiel, Bewegung und Kreativität

Dolberg

Sportlichkeit und Kreativität bewiesen Dolberger Familien bei einer Dorfrallye. Zehn Stationen hatten sie zu absolvieren, bevor sie ihre Urkunden in Empfang nehmen durften.

Nach langer „Coronapause“ konnte die katholische Kita St. Lambertus in Ahlen Dolberg den Familien der Einrichtung endlich einmal wieder ein Aktivitätsangebot machen: eine Dorfrallye, die im Vorfeld mit dem Ordnungsamt abgesprochen war.

Und so machten sich zahlreiche Familien bei schönstem Wetter zeitversetzt auf den Weg zur Kita, um hier eine kleine Reise durch Dolberg zu starten. Nach kurzer, von der Einrichtungsleitung Gaby Hempelmann angefeuerter Aufwärmübung und Übergabe einer kleinen Provianttasche ging es voller Vorfreude und Tatendrang für die Familien von Station zu Station.

Schubkarrenrennen und Entenangeln

Das Organisationsteam der Kita, unterstützt vom Förderverein und Elternbeirat, hatte sich im Vorfeld die unterschiedlichsten Aufgaben und Aktionen für die Stationen unter freiem Himmel überlegt und hatte dabei darauf zu achten, dass die Zahl der zulässigen Haushalte nicht überschritten würde.

Vom Schubkarrenrennen auf dem Schulhof über eine Kreativstation am Bolzplatz bis hin zum Entenangeln auf dem Kirchplatz waren für Groß und Klein insgesamt an zehn Ständen Spiel, Bewegung und Kreativität gefragt.

Einen Höhepunkt stellte dabei der Stopp vor dem Dolberger Heimathaus dar, an dem die Familien erleben durften, wie im alten Backhaus aus Hefeteig ein Brötchen wurde. Um die Wartezeit auf die im Ofen backenden Leckereien zu verkürzen, gewährte der Vorsitzende des Heimatvereins, Ludger Markenbeck, den Teilnehmern einen Blick in die ehemalige Gefängniszelle des Heimathauses, die laut Markenbeck noch bis in die 1920er Jahre genutzt worden sei. So wurde am Rande noch Heimatkunde betrieben, die selbst einigen Urdolbergern neue Einblicke verschaffte.

Viele Väter mit dabei

Wieder an der Kita angekommen, wurde den Familien eine Teilnahmeurkunde überreicht, die nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern stolz entgegennahmen.

Nach Aussage von Gaby Hempelmann stellte die Rallye für die Familien nach einer langen „coronabedingten Durststrecke“ ein tolles Event dar. Besonders schön sei es gewesen, dass auch viele Väter mit ihren Kindern dabei gewesen seien. Gerne hätte sie auch weitere Familien aus dem Ortsteil dazu eingeladen, das sei jedoch coronabedingt leider nicht möglich gewesen.Die Kinder sowie auch ihre Eltern seien am Ende des Tages von den vielen Eindrücken, aber vor allem aufgrund der vielen Bewegung müde, aber glücklich gewesen. Und das stelle die Hauptsache dar.

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