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Aktion gegen Lichtverschmutzung

Stadt beteiligt sich an „Earth Night“

Ahlen

Licht in der Nacht ist nicht immer nur sinnvoll. Warum Lampen, Strahler, Scheinwerfer mal Pause machen sollten, erklärt die Aktion „Earth Night“.

Licht aus am 7. September: auch in der Unterführung am Gebrüder-Kerkmann-Platz Foto: Stadt Ahlen

Die Fassadenstrahler auf dem Marktplatz und die schmückende Beleuchtungin der Bahnunterführung am Gebrüder-Kerkmann-Platz werden in der Nacht zum 8. September aus bleiben. Grund ist die „Earth Night“ 2021, mit der auf die Folgen der zunehmenden Lichtverschmutzung aufmerksam gemacht wird.

Nachweislich tötet das viele Licht pro Jahr Hunderte Milliarden Insekten (Bestäuber), irritiert Vögel, Lebewesen und Pflanzen, macht den Schlaf weniger erholsam, fördert Krankheiten und lässt den Sternenhimmel verschwinden. Die Aktion soll dazu beitragen, über Beleuchtung in der Nacht nachzudenken. Oft ist Licht zu hell, zu bläulich und zu lange und oftmals unnötig angestellt. Nicht selten strahlt das Licht auch am Ziel vorbei.

Optimal eingestellte Straßenbeleuchtung

Optimal eingestellte Straßenbeleuchtung etwa spart nicht nur Energie, sie schützt obendrein auch noch Natur und Umwelt – und damit das Leben nachtaktiver Insekten. Die Straßenbeleuchtung in Ahlen nimmt darauf Rücksicht. Ansgar Drees von den Ahlener Umweltbetrieben sagt: „Die Lichttechnik hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung vollzogen. Trotz geringerem Energieaufwand gelingt es dank LED-Technik und spezieller Optiken, die Verkehrsflächen optimal auszuleuchten.“

Private Hauseigentümer ruft die Stadt Ahlen auf, sich der Aktion anzuschließen und mit eigenen Aktionen ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung und für mehr Bewusstsein beim Einsatz von Kunstlicht zu setzen.

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