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„Ahlen Go“ am St. Michael

Stadtentwicklung mit echten Experten

Ahlen

Mit dem vielschichtigen Thema Stadtentwicklung beschäftigten sich jetzt Achtklässler des St.-Michael-Gymnasiums. Dabei zogen sie Experten hinzu.

Guter Rat ist viel wert: Günther Humpe-Waßmuth, ehemaliger Leiter des Jugendamts der Stadt Duisburg und ehemaliger erster Stadtrat in Neumünster, unterstützte die Schüller. Foto: St. Michael

Die Schüler der Klasse 8b des St.-Michael-Gymnasiums haben im Politikunterricht ein ganz besonderes Projekt absolviert: „Ahlen Go“. Dabei geht es um die Entwicklung von Stadtentwicklungsprogrammen gemeinsam mit lokalen und regionalen Experten.

In Projektteams von vier bis fünf Personen erarbeiteten die jungen Leute für verschiedene soziale und ökologische Entwicklungsfelder Verbesserungskonzepte für die Stadt Ahlen. Dabei wurde ein breites Spektrum abgedeckt – von besserer Integration von sozialschwachen Familien oder Flüchtlingen über die Optimierungen sozialer Teilhabe von Senioren, die Verbesserung der Versorgung von Kindern, die nicht bei ihren Eltern leben können, bis hin zu Umweltschutzmaßnahmen und Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche.

Die Pennäler erhoben den Status quo, leiteten Optimierungsbedarfe ab, erarbeiten Lösungsvorschläge für die Probleme, die ihnen aufgefallen sind, und führten Gespräche mit Experten aus den jeweiligen Gebieten, um sie nach ihrer Einschätzung zu fragen. So erklärten sich unter anderem Angelika Knöpker vom Förderverein für Flüchtlinge in Ahlen, Anne Althaus von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“, Tim Schneiders als Leiter des Evangelischen Jugendhilfezentrums „Johannes Falk“ in Dortmund, Marianne Dams als Ansprechpartnerin der Ahlener Umweltbetriebe und Günther Humpe-Waßmuth als ehemaliger Leiter des Jugendamtes der Stadt Duisburg zur Unterstützung bereit.

Ergebnisse an den Bürgermeister

Ein wichtiges Thema war die Finanzierung besonders bei kostspieligen Projekten wie dem Bau eines Kinderheims oder Skateparks. Oft konnte jedoch an schon vorhandene Projekte angeknüpft werden, zum Beispiel bei der Integration von Flüchtlingen. Die fertigen Projektmappen stellen die Schüler nun Bürgermeister Dr. Alexander Berger vor, mit dem ein Treffen am 24. Januar geplant ist. Sie hoffen, so einen kleinen anregenden Beitrag zur Gestaltung der Kommunalpolitik leisten zu können.

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