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Einschleusung in der Westfalenkaserne

Start der militärischen Karriere

Ahlen

In der Westfalenkaserne sind neue Soldatinnen und Soldaten angekommen. Die durchlaufen am ersten Tag zahlreiche Stationen.

Von Peter Schniederjürgen

Oberleutnant Frances Wölfer und Oberfeldwebel Markus Prick begrüßen die Neuen. Foto: Peter Schniederjürgen

Der Dienstag war ein spannender Tag für rund 100 junge Männer und Frauen aus dem ganzen Bundesgebiet. Es war der Start für zahlreiche militärische Karrieren. Oberleutnant Frances Wölfer und Hauptfeldwebel Marvin Kortemeyer begrüßten die angehenden Soldaten in der 5. Kompanie des Panzerbataillons 203 in der Westfalenkaserne. Diese Ausbildungskompanie ist dem Aufklärungsbataillon 7 angegliedert. Hier beginnt für die „Neuen“ ein Stationslauf.

Da ist Unzähliges zu klären. Los geht’s mit dem Impfstatus. „Wir wollen sichergehen und uns nichts hereinholen“, sagte Stabsunteroffizierin Juliene Roll. Sie prüft die Impfbücher und hat bis zum frühen Nachmittag nichts festgestellt. „Die Masse ist durchgeimpft“, meldet sie der leitenden Frau Oberleutnant.

Dann heißt es für die Männer und Frauen erst mal warten. „Auch hier hat Corona seine Finger im Spiel“, stellt Oberleutnant Wölfer – sie führt den 1. Zug – fest. Denn die Neuen wurden im Vorfeld bereits in Gruppen und Züge eingeteilt. Nun geht es im Gruppenrahmen zu den weiteren Stationen.

53 Oberstabsgefreiter David Jowik und Stabunteroffizier Juliene Roll checken den Impfstatus. Foto: Peter Schniederjürgen

„Wir achten besonders darauf, dass die Gruppen, die auch zusammen untergebracht sind, geschlossen sind und zusammenbleiben“, erklärt Hauptfeldwebel Kortemeyer, Zugführer des 2. Zuges. So bleibe im unwahrscheinlichen Fall einer Infektion alles im recht überschaubaren Quarantänerahmen.

Gut für die Sicherheit, aber nicht so angenehm für die Frauen in dieser Einschleusung. „Wir rechnen mit etwa zehn Frauen, die werden ebenfalls in einer Gruppe zusammengefasst und untergebracht“, führt die Zugführerin aus. Das heiße aber auch, dass die jungen Frauen warten müssten, bis die letzte in der Kaserne angekommen ist.

Auf die Neuen wartet zunächst mal der Papierkrieg. Foto: Peter Schniederjürgen

Erst dann steuern sie die weiteren Stationen an. Da warten noch zahlreiche Personalfragen auf die Rekruten, aber auch der Rechnungsführer, der die Bankdaten und anderes aufnimmt.

Es folgen nun lange Diensttage für die Rekruten. Die Einkleidung und diverse medizinische und sportliche Tests warten in den nächsten Tagen noch auf sie. Mit der zweiten Dienstwoche wird es dann entspannter. Am Ende der Grundausbildung stehen schließlich die Besichtigung und das Feierliche Gelöbnis auf dem Programm.

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